Berufsunfähigkeitsversicherung für Azubis (BU für Azubis)

    •  Kein Schutz vom Staat – Azubis erhalten keine Erwerbsminderungsrente
    •  Früher Abschluss sichert niedrige Beiträge & vollen BU-Schutz
    •  Top-Tarife im Vergleich: Diese Anbieter sind 2025 besonders empfehlenswert
Autor: Maximilian Waizmann - Experte Zahnzusatzversicherung

Maximilian Waizmann | Versicherungsfachmann BWV

Update: aktualisiert 24.06.2026

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte generell so früh wie möglich abgeschlossen werden – das gilt auch für Auszubildende. Der frühe Abschluss ist dauerhaft günstiger und weniger problembehaftet (Stichwort: Gesundheitsprüfung).

Doch der Hauptgrund, warum eine BU für Azubis sinnvoll ist:

Wenn du als Azubi krank wirst oder einen Unfall hast, fängt dich das staatliche Sicherheitsnetz nicht auf! Du hättest keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente und wärest ohne eine private BU dauerhaft auf staatliche Hilfen wie Bürgergeld angewiesen.

In diesem Ratgeber erfährst du, worauf du als Azubi achten musst und welche Anbieter geeignet sind.

Das Wichtigste in Kürze

​ Keine staatliche Absicherung: Azubis haben keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente bei Krankheit oder Unfall

​ Früher Abschluss lohnt sich: Dauerhaft günstigere Beiträge und gute Annahmechancen für einen vollständigen BU-Schutz

​ Volle Leistung bei BU: Die BU zahlt, wenn du deinen Ausbildungsberuf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst

​ Ausbildung ist versichert: Gute Tarife sichern bereits die Ausbildung ab. So bist du bereits während der Lehre voll geschützt

​ Flexible Anpassung nach Ausbildung: Mit den richtigen Vertragsdetails lässt sich deine BU-Rente später einfach an deinen Bedarf anpassen

​ Kosten für Azubis: Eine gute BU für Azubis kostet je nach Tätigkeit zwischen 40 und 100 € im Monat

Ist eine BU für Azubis überhaupt sinnvoll?

Ja, eine Berufsunfähigkeitversicherung (BU) ist auch für Azubis eine der sinnvollsten Absicherungen überhaupt.

Wer noch jung ist und gerade mitten in der Ausbildung steckt, denkt selten daran, dass ein Unfall oder eine Erkrankung das Leben aus der Bahn werfen könnte. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit, in den ersten Lehrjahren berufsunfähig zu werden, sehr gering – aber nicht unmöglich.

Denn Berufsunfähigkeit trifft nicht nur ältere Menschen. Immer häufiger werden auch junge Erwachsene durch psychische Erkrankungen, chronische Leiden oder schwere Verletzungen aus dem Berufsleben gerissen. Besonders Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen, steigen seit Jahren ununterbrochen an – auch bei Auszubildenden.

Das große Problem: Azubis und Berufseinsteiger haben in der Regel kaum finanzielle Rücklagen um eine längere Berufsunfähigkeit zu kompensieren.

Warum Menschen berufsunfähig werden

Die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit sind psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Burn-out. Sie machen heute rund 35 % aller Fälle aus. Dahinter folgen Rücken- und Gelenkleiden, also Erkrankungen des Bewegungsapparats. Auch Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Unfälle spielen eine Rolle, machen aber jeweils nur einen kleineren Teil aus.

Gerade bei jungen Menschen – und damit auch bei Azubis – nehmen psychische Belastungen seit Jahren deutlich zu. Die Zahl der Fehltage durch seelische Erkrankungen hat sich in dieser Altersgruppe in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt. Wer davon betroffen ist, kann seinen Beruf oft dauerhaft nicht mehr ausüben.

Darum reicht die staatliche Absicherung nicht aus

Was viele nicht wissen: Wer als Azubi berufsunfähig wird, hat in den meisten Fällen keinerlei Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente.

Diese staatliche Leistung setzt nämlich voraus, dass du mindestens fünf Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hast. Während der Ausbildung ist das schlicht unmöglich. Ausnahmen sind lediglich Arbeitsunfälle oder eine Berufskrankheit. Doch solche Fälle sind extrem selten und müssen erst einmal anerkannt werden.

Selbst wenn ein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente bestünde, fällt die Leistung sehr gering aus, da du bisher nur wenige Entgeltpunkte in der Rentenversicherung gesammelt hast. Hinzu kommen hohe Hürden im Leistungsfall. Du giltst erst als erwerbsunfähig, wenn du weniger als 3 Stunden täglich irgendeine Tätigkeit ausüben kannst – also nicht nur deinen Ausbildungsberuf.

Im Klartext bedeutet das: Wenn du während deiner Ausbildung berufsunfähig wirst, fällst du durch alle Raster. Du kannst schlimmstenfalls deine Lehre nicht fortsetzen, keinen Beruf ergreifen und bist auf die finanzielle Unterstützung deiner Eltern oder des Sozialamts angewiesen.

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist deshalb für Azubis nicht nur sinnvoll, sie ist die einzige realistische Absicherung, um bei gesundheitlicher Einschränkung finanziell auf eigenen Beinen stehen zu können. Sie zahlt eine monatliche Rente, wenn du deinen Ausbildungsberuf krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr ausüben kannst – unabhängig von der Ursache oder wie lange du schon arbeitest.

Voraussetzung ist, dass du deinen bisherigen Beruf – also deine Ausbildung – nur noch zu 50 % oder weniger ausüben kannst. Dieser Zustand muss voraussichtlich mindestens sechs Monate andauern.

Besonderheiten der BU für Azubis – das gilt während der Ausbildung

Bei guten BU-Tarifen gilt bereits die Ausbildung selbst als versicherter Beruf. Das heißt: Wenn du deine Lehre krankheitsbedingt dauerhaft nicht fortführen kannst, hast du Anspruch auf die vereinbarte BU-Rente – genau wie eine fertig ausgebildete Fachkraft.

Jedoch gibt es auch Versicherer, die festlegen, dass nur der angestrebte Beruf versichert ist und nicht die Ausbildung selbst. Das ist natürlich keine gute Regelung, da du so keinen Schutz hast, falls du noch während deiner Ausbildung berufsunfähig wirst.  Achte deshalb besonders darauf, dass dein gewählter Tarif explizit die Ausbildung als Beruf definiert.

Eine weitere Besonderheit, vor der du dich in Acht nehmen solltest, ist die sog. EU-Klausel. Einige Tarife sehen während der Ausbildung nur einen eingeschränkten Schutz vor: Statt bei Berufsunfähigkeit zahlt die Versicherung nur bei Erwerbsunfähigkeit. Da die BU durch eine solche Klausel erst im Extremfall greifen würde, solltest du sie unbedingt vermeiden.

Tierversicherung

Du benötigst eine wirklich kompetente Beratung zum Thema BU?

unabhängige Experten-Beratung

kostenlos & unverbindlich

mit vielen Spezial-Tipps

Kontakt aufnehmen

Frühzeitiger BU-Abschluss ist für Azubis entscheidend

Bei der BU gilt ein entscheidender Grundsatz: Je früher der Abschluss, desto besser. So zahlen junge Azubis niedrigere Beiträge als ältere Arbeitnehmer. Der Grund ist, dass du dann meist gesünder bist und statistisch gesehen ein niedrigeres Risiko für eine Berufsunfähigkeit hast. Vorerkrankungen, wie Rückenprobleme oder psychische Beschwerden, spielen oft noch keine Rolle.

Vorerkrankungen machen eine BU deutlich teurer oder schränken deinen Schutz ein – sofern du dann überhaupt noch versicherbar bist. Wartest du also noch mit dem Abschluss, riskierst du, dass ernsthafte Erkrankungen deine Absicherung gefährden.

Helden-Tipp

Schließe deshalb deine BU so früh wie möglich ab und friere deinen Gesundheitszustand ein. So profitierst du die gesamte Laufzeit über von günstigen Azubi-Beiträgen und legst die Basis für eine langfristig günstige BU.

MY-FINANZHELD

Gerade wenn du einer handwerklichen, sozialen oder künstlerischen Ausbildung nachgehst, ist ein möglichst früher Abschluss besonders wichtig. Diese Berufe gelten nämlich als Risiko, da die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit deutlich höher ist als bei Bürojobs. Die Beiträge sind dementsprechend höher, während der Ausbildung aber noch niedriger als später (siehe unten).

Merke

Genau jetzt ist der richtige Moment! Eine BU ist heute so günstig und einfach wie später nie wieder. Du profitierst du von besten Voraussetzungen, gesundheitlich wie finanziell.

Was kostet eine BU für Azubis?

Für Azubis liegen die Kosten einer BU bei rund 40 bis 120 € im Monat – je nach Ausbildung. Jedoch lassen sich Kosten einer BU nicht pauschal angeben, denn sie werden immer individuell kalkuliert. Der genaue Preis hängt dabei von vielen Faktoren ab:

  • Eintrittsalter
  • Beruf bzw. Ausbildung
  • Gesundheitszustand
  • Hobbys, insbesondere gefährliche Hobbys und Extremsportarten
  • Rauchverhalten / Nikotinkonsum
  • Auslandsaufenthalte
  • Höhe der BU-Rente
  • Laufzeit
  • Zusatzbausteine, z.B. Beitragsdynamik
  • Zahlweise, z.B. monatlich vs. jährlich

 Die Höhe deines Risikos entscheidet darüber, wie hoch oder niedrig dein Beitrag ausfällt. Dabei zahlen z.B. kaufmännische Azubis am wenigsten; körperlich oder psychisch belastende Berufe wiederum sind deutlich teurer.

Hier ein paar konkrete Kostenbeispiele (Stand: 2025) zur Orientierung:

 

LV 1871

BarmeniaGothaer

Hannoversche

Helvetia Baloise

Swiss Life

Bankkaufmann/-frau

41,20 €

37,60 €

46,60 €

32,92 €

42,14 €

Friseur

89,07 €

89,50 €

80,56 €

90,03 €

63,67 €

Pflege

75,91 €

100,90 €

69,58 €

81,70 €

69,73 €

IT

32,54 €

30,60 €

28,97 €

38,28 €

29,95 €

Kfz-Mechatronik

53,42 €

63,20 €

104,50 €

54,11 €

48,08 €

Quelle: eigene Berechnungen; Annahme: 19 Jahre alt, 1.000€ BU-Rente, Laufzeit bis 67, Nicht-Raucher, keine Vorerkrankungen oder risikoreiche Hobbys, ohne Zusatzbausteine & Dynamik

Nettobeitrag vs. Bruttobeitrag  

Bei vielen Anbietern wird zwischen Bruttobeitrag (maximaler Beitrag) und Nettobeitrag (aktueller Zahlbeitrag nach Überschussbeteiligung) unterschieden. Du zahlst in der Regel den Netto-Beitrag, solltest aber finanziell in der Lage sein, auch den Bruttobeitrag zu stemmen, falls die Überschüsse in Zukunft sinken.

Beispiel: Ein 19-jähriger Bankkaufmann-Azubi zahlt bei der LV 1871 für 1.000€ BU-Rente einen Netto-Beitrag von 41,20 €. Der Bruttobeitrag liegt bei 62,43 €. Es empfiehlt sich beide Werte im Blick zu halten.

Weitere Infos zum Thema findest du hier: Brutto- oder Nettobeitrag – einfach erklärt.

Die Gesundheitsprüfung in der BU

Bevor du eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kannst, prüft die Versicherung dein individuelles Risiko. Der zentrale Baustein ist dabei die Gesundheitsprüfung. Hier fragen sie deinen aktuellen Gesundheitszustand ab und wollen wissen welche Vorerkrankungen du hast.

Die Gesundheitsprüfung entscheidet dabei nicht nur darüber, ob du angenommen wirst, sondern auch zu welchen Bedingungen. Denn je nach Risiko können Versicherer deinen Antrag normal annehmen, einen Beitragszuschlag erheben, bestimmte Leistungen ausschließen (Ausschlussklausel) oder ihn komplett ablehnen.

💡 Ausführlichere Infos zum Umgang von BU-Versicherern mit Vorerkrankungen und konkrete Beispiele findest du in unserem Ratgeber: Berufsunfähigkeitsversicherung mit Vorerkrankung – So klappt‘s trotzdem!

Typischerweise nutzen Versicherer einen Fragebogen, in dem du alle Erkrankungen, Beschwerden und Behandlungen in einem bestimmten Zeitraum angeben musst – meist sind das die letzten 5 bzw. 10 Jahre (bei vereinfachten Gesundheitsfragen oft auch nur 3 Jahre).

Fülle den Fragebogen wahrheitsgemäß und vollständig aus. Verschweige nichts! Sonst riskierst du deinen Versicherungsschutz (Stichwort: Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht). Es lohnt sich, alte Krankenakten zu besorgen und die Fragen im Zweifel gemeinsam mit deinen Ärzten durchzugehen. Häufig erinnert man sich nicht an jedes Detail, jedoch ist Genauigkeit hier entscheidend.

Was bedeutet „vorvertragliche Anzeigepflicht“?

Wenn du eine BU-Versicherung abschließt, bist du gesetzlich verpflichtet, alle Gesundheitsfragen vollständig und wahrheitsgemäß zu beantworten (§ 19 VVG). Das nennt man vorvertragliche Anzeigepflicht.

Verstößt du dagegen, z. B. indem du Vorerkrankungen verschweigst oder falsche Angaben machst, kann das schwerwiegende Folgen haben:

  • Der Versicherer kann im Leistungsfall die Zahlung verweigern
  • Er kann den Vertrag kündigen oder anfechten – sogar rückwirkend
  • Bei arglistiger Täuschung droht der Verlust des gesamten Versicherungsschutzes

Deshalb: Lieber sorgfältig antworten oder ärztliche Unterlagen prüfen, als später keine BU-Rente zu bekommen.

Gibt es eine BU ohne Gesundheitsfragen?

Eine BU ohne Gesundheitsfragen gibt es nicht. Das hat den einfachen Grund, dass eine BU zu den leistungsstärksten und teuersten Personenversicherungen überhaupt zählt. Sie zahlt im Leistungsfall oft über viele Jahre oder gar Jahrzehnte monatlich mehrere Tausend Euro.

Damit das funktionieren kann muss sie wissen wie hoch das Risiko der Antragsteller ist. Der einfachste Weg das zu berechnen ist über die Gesundheitsprüfung.

Würde es sie nicht geben, würden sich vor allem Menschen versichern, die bereits wissen, dass sie bald beruflich ausfallen. Das wäre extrem teuer und unfair dem gesamten Versicherungskollektiv gegenüber. Denn am Ende müssten alle deutlich mehr einzahlen, um den Schutz am Laufen zu halten oder die Leistungen würden deutlich eingeschränkt werden.

Es gibt aber durchaus sog. Sonderaktionen mit vereinfachten Gesundheitsfragen. Hier bieten Versicherer für bestimmte Gruppen (z.B. junge Leute, Azubis, Studenten) oder für bestimmte Anlässe eine deutlich vereinfachte Gesundheitsprüfung mit nur wenigen Fragen an. Oft werden auch die Abfragezeiträume gekürzt, z.B. auf 3 statt 5 Jahre. Jedoch ist so eine BU meist an bestimmte Bedingungen geknüpft, z.B.:

  • bestimmtes Alter
  • bestimmter Beruf, Studiengang oder Ausbildung
  • beschränkte BU-Höhe oder Vertragslaufzeit
  • in Kombination mit anderen Produkten, z.B. einer Basisrente
  • im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV)

Solche Aktionen sind besonders interessamt, wenn du eine leichte Vorerkrankung, wie z.B. gut eingestellte Allergien und Schilddrüsenerkrankungen oder auch einmalig psychotherapeutische Sitzungen in Anspruch genommen hast. Statt Einschränkungen kannst du so oft einen Antrag zu normalen Tarifbedingungen bekommen.

Aber auch jemand risikoreichen Hobbys (z.B. Klettern, Tauchen oder Kampfsport) kann sich hier leichter versichern lassen. Die meisten vereinfachten Gesundheitsprüfungen fragen Freizeitaktivitäten entweder gar nicht ab oder bewerten sie weniger streng.

Unser Tipp

Wir von my-finanzheld kennen uns bestens auf dem BU-Markt aus. Gerne beraten wir dich zu aktuellen Sonderaktionen und finden gemeinsam den besten BU-Tarif für dich.

Anonyme Risikovoranfrage – Dein Weg zur BU bei Vorerkrankungen

Nicht jeder Azubi ist bei Vertragsabschluss völlig gesund und das ist völlig normal. Vielleicht hattest du mal eine Verletzung, eine psychologische Beratung oder eine chronische Erkrankung wie Neurodermitis oder Asthma.

Doch was tun, wenn du unsicher bist, ob dich ein Versicherer überhaupt nimmt? Die Lösung heißt: anonyme Risikovoranfrage.

Bei einer anonymen Risikovoranfrage wird deine gesundheitliche Vorgeschichte zunächst ohne Nennung deines Namens an mehrere Versicherer weitergeleitet. Das übernimmt in der Regel ein unabhängiger Versicherungsmakler, der genau weiß, welche Versicherer mit bestimmten Vorerkrankungen kulanter umgehen.

Du bekommst dann eine Rückmeldung, ob und zu welchen Bedingungen du versichert werden kannst, ohne dass Ablehnungen in deiner offiziellen Antragsakte landen.

Wenn du einfach selbst Anträge stellst und abgelehnt wirst, musst du diese Ablehnung bei späteren Versicherungsanträgen immer angeben. Das kann deine Chancen bei anderen Gesellschaften verschlechtern, da sich dich unter Umständen dann nicht annehmen.

Die anonyme Voranfrage hilft dir, das zu vermeiden. Du kannst gezielt dort einen Antrag stellen, wo du wirklich gute Chancen hast.

So gehen wir vor

Als erfahrene Versicherungsmakler unterstützen wir dich gerne bei der Suche nach dem passenden Tarif. Durch unser langjähriges Know-How und enge Beziehungen zu verschiedenen Versicherungen können wir gezielte Risikovoranfragen durchführen.

Hinweis

Wir führen eine Voranfrage nur durch, wenn sie erfolgsversprechend ist. Durch unsere Erfahrung können wir bereits im Vorfeld deine Chancen gut beurteilen.

So läuft das ab

  1. Formular ausfüllen: Zuerst trägst du deine persönlichen Daten, beruflichen Informationen, deinen Gesundheitszustand und deine Versicherungswünsche in ein Formular ein.

  2. Erste Einschätzung: Wir überprüfen deinen Fall und teilen dir unsere Einschätzung mit. Ggf. benötigen wir dann weitere Unterlagen, wie z.B. ärztliche Befunde.

  3. Anonyme Anfrage: Mit den gesammelten Informationen stellen wir eine anonymisierte Risikovoranfrage bei ca. 3-5 Versicherungsgesellschaften, mit denen wir zusammenarbeiten und wo wir gute Chancen für dich sehen.

  4. Ergebnisbesprechung: Nach Eingang der Rückmeldungen besprechen wir gemeinsam deine BU-Optionen und wählen das optimale Angebot aus.

  5. Antragstellung: Wenn alle Annahmebedingungen für dich passen, stellen wir den offiziellen BU-Antrag an die gewählte Versicherung.

Wichtig

Diese Voranfrage ist für dich komplett kostenlos und unverbindlich. Du gehst dabei keinerlei Verpflichtung ein und kannst danach immer noch entscheiden, ob du einen Antrag stellen möchtest oder nicht.

Wichtige Vertragsbedingungen – worauf Azubis achten müssen

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt nur dann zuverlässig, wenn die Vertragsbedingungen stimmen. Gerade für Azubis gibt es besondere Punkte, auf die du beim Abschluss achten musst – denn günstige Tarife sparen oft an entscheidenden Stellen.

Was viele nicht wissen: Im Ernstfall kommt es nicht nur darauf an, ob du versichert bist – sondern ob dein Vertrag auch wirklich zahlt. Die richtigen Vertragsklauseln sorgen dafür, dass du im Leistungsfall abgesichert bist, deine Rente mitwachsen kann und sich dein Schutz an deine Lebenssituation anpasst.

  • Höhe der BU-Rente: Eine ausreichend hohe Rente ist wichtig um im Ernstfall den Lebensstandard halten zu können. Starte mit mind. 1.000€. Notfalls kannst du auch kleiner starten und später erhöhen
  • Vertragslaufzeit: Ideal bis 67 absichern. Eine kürzere Laufzeit, z.B. eine BU nur bis 60, ist zwar günstiger, führt aber zur Versorgungslücke
  • Ausbildung als Beruf definiert: Achte darauf, dass nicht nur der Zielberuf versichert ist, sondern bereits deine konkrete Ausbildung
  • Verzicht auf abstrakte Verweisung: Sonst darf der Versicherer dich auf andere (unqualifizierte) Tätigkeiten verweisen
  • Nachversicherungsgarantie: Damit kannst du später deine BU-Rente ohne neue Gesundheitsprüfung erhöhen. Wähle möglichst einen Vertrag, der sowohl ereignisabhängige als auch -unabhängige Optionen bietet
  • BU Beitragsdynamik: Erhöht deine BU-Rente regelmäßig um 3-5 % und schützt sie vor Wertverlust (Inflation)
  • BU Leistungsdynamik: Erhöht deine BU-Rente im Leistungsfall um ca. 1-2% jährlich
  • Keine Anzeigepflicht bei Berufswechsel: So bleibt dein Tarif beitragsstabil und du sparst dir eine neue Risikoprüfung
  • Besserstellungsoption: Einige Tarife bieten die Möglichkeit den Beitrag zu senken, wenn du in einen risikoärmeren Beruf wechselst (z.B. vom Handwerk ins Büro)
  • Keine EU-Klausel: Ansonsten leistet der Versicherer nur bei vollständiger Erwerbsunfähigkeit. Wähle nur Tarife mit voller BU-Absicherung auch während der Ausbildung

Sind Starter-Tarife für Azubis sinnvoll?

Eine Starter-BU wirkt für Azubis zunächst attraktiv, weil sie mit einem stark reduzierten Beitrag startet – doch auf lange Sicht sind solche Tarife oft teurer und riskanter als eine normale BU. Besonders die späteren Beitragssprünge können zur echten finanziellen Belastung werden.

Viele Versicherer werben mit diesen Tarifen gezielt für junge Leute. Die Idee: Du bekommst sofort vollen BU-Schutz, zahlst aber in den ersten Jahren nur 30–50 % des normalen Beitrags. Klingt sinnvoll, gerade bei knappem Azubi-Budget.

Doch was auf den ersten Blick günstig wirkt, kann langfristig mehr kosten: Nach der Einsteigerphase steigt der Beitrag stufenweise oder schlagartig an und über die gesamte Laufzeit zahlst du meist sogar mehr als bei einem klassischen BU-Tarif.

Vorteile auf einen Blick
  • Günstiger Einstieg möglich
  • Volle Leistung von Anfang an
  • Für Azubis mit sehr kleinem Budget manchmal die einzige Einstiegsmöglichkeit
Aber auch klare Nachteile

❌ Plötzliche Beitragssprünge nach 5 Jahren

❌ Hohe Kündigungsgefahr in Übergangsphasen (z. B. Studium)

❌ Kein langfristiger Spareffekt – oft teurer als ein Normaltarif

❌ Weniger Flexibilität beim Anbieterwechsel wegen erneuter Gesundheitsprüfung

In Ausnahmefällen kann ein Starter-Tarif sinnvoll sein – etwa, wenn du dir aktuell keinen Normaltarif leisten kannst, aber überhaupt einen Einstieg in die BU brauchst. Wichtig ist dann:

  • Du solltest realistisch davon ausgehen, dass dein Einkommen in den nächsten Jahren spürbar steigt (z. B. durch Jobstart oder duales Studium)
  • Der Tarif sollte eine Wechselmöglichkeit in den Normaltarif ohne erneute Gesundheitsprüfung bieten
Fazit

Starter-Tarife können ein Türöffner sein – aber nur, wenn du sie mit Plan und Perspektive nutzt. Besser ist fast immer ein klassischer BU-Tarif mit etwas geringerer Rente, den du später flexibel ausbaust.

So schließt du deine BU richtig ab
  • Unabhängige Beratung nutzen → Lass dich von einem spezialisierten Versicherungsmakler unterstützen – kostenlos und unabhängig
  • Anonyme Risikovoranfrage machen → Bei Vorerkrankungen nie direkt einen Antrag stellen, sondern vorher prüfen lassen, wo du überhaupt angenommen wirst
  • Frühzeitig abschließen → Je jünger und gesünder du bist, desto günstiger und einfacher ist der Abschluss
  • BU-Rente nicht zu niedrig ansetzen → Starte idealerweise mit 1.000 € monatlich – alles darunter reicht im Ernstfall oft nicht aus
  • Nachversicherungsmöglichkeiten beachten → Achte auf Garantien, mit denen du deine BU-Rente später ohne neue Gesundheitsprüfung erhöhen kannst.
  • Vertragsbedingungen prüfen (lassen) → Verzicht auf abstrakte Verweisung, Laufzeit bis 67, keine EU-Klausel, keine Nachmeldepflicht
  • Mit dem starten, was du dir leisten kannst → Auch ein kleiner Schutz ist besser als keiner, solange du später aufstockst

Top-Versicherer für Azubis im Überblick (Stand: 2025)

Versicherer

Max. BU-Rente für Azubis

Nachversicherungsgarantie

Dynamik

Besserstellung / Nachmeldepflicht

LV 1871

Bis 1.500 €

Ja, ereignisabhängig + 5 Jahre ereignisunabhängig

Beitragsdynamik: bis 5 %, Leistungsdynamik: 2 %

Keine Nachmeldepflicht, Besserstellung bei risikoärmerem Beruf möglich

Swiss Life

Bis 1.500 €

Ja, großzügige ereignis- und anlassunabhängige Optionen

Beitragsdynamik: bis 5 %, Leistungsdynamik: 2 %

Keine Nachmeldepflicht,Beitrag bleibt auch bei Berufswechsel stabil

Hannoversche

Bis 1.500 €

Ja, ereignisabhängig + 5 Jahre ereignisunabhängig

Beitragsdynamik: bis 3 %, Leistungsdynamik: optional

Keine Nachmeldepflicht, tariflich beitragsstabil, häufig Sonderaktionen für junge Leute

Alte Leipziger

Bis 1.250–1.500 €

Ja, umfangreiche ereignisbezogene Nachversicherungen

Beitragsdynamik: bis 5 %, Leistungsdynamik: 2 %

Keine automatische Nachmeldepflicht, Besserstellung auf Antrag möglich

Die Bayerische

Bis 1.500 €

Ja, ereignisabhängig + teilweise anlassunabhängig

Beitragsdynamik: bis 5 %, Leistungsdynamik: optional

Keine Nachmeldepflicht,starke DU-Klausel für angehende Beamte (z. B. Polizei)

Welche Alternativen zur BU sind sinnvoll?

Nicht jeder bekommt eine Berufsunfähigkeitsversicherung: Manche werden wegen gesundheitlicher Vorbelastungen abgelehnt, andere können sich einen guten Vertrag (noch) nicht leisten. In solchen Fällen solltest du Alternativen ins Auge fassen, die zumindest einen Basisschutz bieten.

Wichtiger Hinweis vorab

Keine dieser Alternativen ersetzt die BU-Versicherung vollständig. Sie greifen nur in bestimmten Situationen und sind oft deutlich eingeschränkter. Wenn du die Möglichkeit hast, eine BU zu bekommen, solltest du sie immer vorziehen.

1. Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EUV)

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung – kurz EU-Versicherung – zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du gar keine Tätigkeit mehr am allgemeinen Arbeitsmarkt für mindestens drei Stunden täglich ausüben kannst. Die Leistungsvoraussetzungen orientieren sich dabei an der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente.

Im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung kommt es bei der EU-Versicherung nicht darauf an, ob du deinen erlernten oder zuletzt ausgeübten Beruf noch ausüben kannst, sondern ausschließlich darauf, ob du überhaupt noch irgendeinen Beruf am allgemeinen Arbeitsmarkt ausüben könntest. Deshalb gelten hier strengere Bedingungen.

Ein Vorteil

Die Beiträge sind meist günstiger als bei einer BU und Versicherer akzeptieren EU-Verträge häufiger auch bei Vorerkrankungen. Für Personen, die keine BU mehr bekommen, kann sie daher eine sinnvolle Grundabsicherung darstellen – auch wenn sie längst nicht den gleichen Schutz bietet.

2. Grundfähigkeitsversicherung

Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn du eine oder mehrere grundlegende körperliche oder geistige Fähigkeiten verlierst – etwa Gehen, Sehen, Sprechen oder den Gebrauch deiner Hände. Welche Fähigkeiten konkret abgesichert sind, hängt vom gewählten Tarif ab.

In erweiterten Varianten können auch psychische Einschränkungen oder der medizinisch bedingte Verlust der Fahrtauglichkeit, also die Fähigkeit, ein Fahrzeug sicher zu führen, mitversichert sein – etwa infolge von Sehverlust oder neurologischen Einschränkungen.

Der große Unterschied zur BU: Die Grundfähigkeitsversicherung sichert nicht deinen Beruf, sondern nur den Verlust klar definierter Fähigkeiten ab. Die Leistungsvoraussetzungen sind meist objektiv und ärztlich eindeutig nachweisbar, was im Leistungsfall die Prüfung erleichtern kann.

Da die Gesundheitsprüfung oft weniger streng ausfällt als bei einer BU, ist die Grundfähigkeitsversicherung besonders für Menschen mit Vorerkrankungen interessant. Sie eignet sich vor allem für körperlich tätige Berufe, bei denen der Verlust einer Fähigkeit häufig auch automatisch das berufliche Aus bedeutet. Für reine Büroberufe ist sie dagegen nur bedingt sinnvoll.

3. Dread-Disease-Versicherung (Schwere Krankheiten)

Die Dread-Disease-Versicherung – auch bekannt als Versicherung gegen schwere Krankheiten – zahlt eine einmalige Geldsumme, wenn bei dir eine bestimmte, vertraglich definierte Krankheit diagnostiziert wird. Dazu zählen zum Beispiel Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Multiple Sklerose oder schwere Organerkrankungen.

Im Gegensatz zur BU gibt es hier keine monatliche Rente, sondern eine Einmalzahlung, mit der du z. B. Behandlungskosten, Verdienstausfall oder notwendige Umbaumaßnahmen finanzieren kannst. Die Auszahlung erfolgt unabhängig davon, ob du noch arbeiten kannst oder nicht. Ausschlaggebend ist allein die ärztlich gesicherte Diagnose einer versicherten Krankheit.

Die Gesundheitsprüfung ist meist weniger umfangreich als bei der BU, aber strenger als bei manchen Grundfähigkeitsversicherungen. Zudem muss die Krankheit genau den Kriterien im Vertrag entsprechen, sonst erfolgt keine Leistung.

Eine Dread-Disease-Versicherung kann eine sinnvolle Ergänzung zur BU sein – insbesondere wenn du gesundheitlich vorbelastet bist und keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommst. Als alleiniger Ersatz für eine BU ist sie allerdings nicht geeignet, weil sie bei vielen häufigen BU-Ursachen wie Depressionen oder Rückenleiden nicht zahlt.

4. Private Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung zahlt eine Kapitalleistung oder Unfallrente, wenn du durch einen Unfall eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung (Invalidität) erleidest. Die Höhe der Auszahlung richtet sich dabei nach dem Invaliditätsgrad und der im Vertrag vereinbarten Versicherungssumme.

Wichtig zu wissen: Sie leistet ausschließlich bei Unfällen – nicht bei Krankheiten, die die weitaus häufigere Ursache für eine Berufsunfähigkeit sind. Psychische Erkrankungen, Rückenleiden oder Krebs sind in der Unfallversicherung nicht abgedeckt.

Dafür ist sie relativ günstig und kann als Ergänzung zur BU sinnvoll sein, etwa um einmalige Kosten für Reha, Hilfsmittel oder Umbaumaßnahmen abzudecken. Als alleiniger Schutz für den Verlust deiner Arbeitskraft ist sie aber nicht ausreichend, da Unfälle weniger als 10 % aller BU-Fälle ausmachen.

fazitLogo

Helden-Fazit: Warum du deine BU als Azubi nicht aufschieben solltest

Als Azubi denkst du vielleicht nicht sofort daran, was wäre, wenn du krank wirst und nicht mehr arbeiten kannst. Aber genau jetzt ist der beste Moment, um deine Arbeitskraft abzusichern.

Du bist jung, gesund und bekommst die BU zu besten Bedingungen und dauerhaft günstigen Beiträgen. Ohne Schutz stehst du im Ernstfall schnell vor dem Nichts, denn der Staat hilft kaum und deine Ausbildung ist nicht abgesichert.

Mit der BU sicherst du dein Einkommen, deinen Berufsweg und deine Unabhängigkeit. Je früher du abschließt, desto einfacher und günstiger.

👉 Du brauchst Unterstützung beim Einstieg?
Dann hol dir jetzt eine kostenlose, unabhängige Beratung bei my-finanzheld.de. Wir helfen dir, den passenden Tarif zu finden und begleiten dich Schritt für Schritt zur passenden BU.

Tierversicherung

Du benötigst eine wirklich kompetente Beratung zum Thema BU?

unabhängige Experten-Beratung

kostenlos & unverbindlich

mit vielen Spezial-Tipps

Kontakt aufnehmen

FAQ – Häufige Fragen zur BU für Azubis

Kann ich meine BU auch kündigen oder später wechseln?

Ja, grundsätzlich kannst du jederzeit deine BU kündigen oder zu einem anderen Anbieter wechseln. Aber Achtung: Beim Neuabschluss wird wieder eine Gesundheitsprüfung fällig – und die kann mit neuen Erkrankungen zu Ablehnungen oder Ausschlüssen führen. Daher sollte ein Wechsel gut überlegt und nur mit fachlicher Beratung erfolgen.

Gerade in Übergangsphasen nach der Ausbildung oder bei vorübergehender Arbeitslosigkeit ist es oft sinnvoller, zuerst andere Möglichkeiten zu prüfen, statt vorschnell zu kündigen.

Gibt es Wartezeiten bei der BU?

Nein – in der Regel hat die BU keine Wartezeit. Der Versicherungsschutz gilt ab dem vereinbarten Vertragsbeginn, sofern du alle Gesundheitsfragen korrekt beantwortet hast. Sobald die Bedingungen für eine Berufsunfähigkeit erfüllt sind, hast du Anspruch auf Leistung.

Kann ich eine BU auch mit einer anderen Versicherung kombinieren?

Ja – es gibt Tarife, die die BU z. B. mit einer Altersvorsorge (z. B. fondsgebunden oder mit Rentenversicherung) kombinieren. Diese Kombiprodukte klingen attraktiv, sind aber oft teuer und unflexibel. Für Azubis ist fast immer eine eigenständige BU ohne Zusatzbausteine die bessere Wahl.

Ist die BU auch im Ausland gültig?

Ja, bei guten Tarifen gilt der BU-Schutz weltweit. Das heißt: Du bist auch während eines längeren Auslandsaufenthalts, z. B. bei Work & Travel, im Studium oder als Fachkraft im Ausland, weiterhin abgesichert – sofern du regelmäßig in Kontakt mit dem Versicherer bleibst und die Leistungsprüfung (z. B. durch Atteste) möglich ist.

Was passiert, wenn ich während der BU-Zeit wieder gesund werde?

Wenn du wieder gesund wirst und deine Berufstätigkeit vollständig aufnehmen kannst, endet die Rentenzahlung. Du bleibst aber weiterhin versichert – falls du erneut berufsunfähig wirst, kannst du jederzeit erneut Leistungen beantragen.

Wie lange dauert es, bis eine BU im Leistungsfall zahlt?

Nach der Beantragung muss zunächst geprüft werden, ob die Voraussetzungen erfüllt sind. Das kann je nach Fall mehrere Wochen bis wenige Monate dauern. Gute Versicherer zahlen rückwirkend ab dem Zeitpunkt, an dem die Berufsunfähigkeit eingetreten ist. Wichtig: Die Leistungsprüfung ist aufwendig. Achte daher auf eine gute Dokumentation und lass dich ggf. bei der Antragstellung unterstützen, damit die Auszahlung deiner BU-Rente möglichst schnell beginnt.

Ich bin unter 18. Kann ich trotzdem eine BU abschließen?

Ja, viele Anbieter bieten BU-Tarife schon ab 10 oder 15 Jahren an. Dafür brauchst du die Zustimmung deiner Eltern. Viele Schüler- und Azubi-Tarife sind extra auf junge Menschen zugeschnitten – mit vereinfachten Gesundheitsfragen und flexiblen Startoptionen.

Du benötigst eine kompetente Beratung rund um deine Versicherungen?

unabhängige Experten-Beratung

kostenlos & unverbindlich

mit vielen Spezial-Tipps

Kontakt aufnehmen
Copyright 2026 my-Finanzheld.de
 Schließen
Kostenlose Beratung 08142 651 39 28 Mo - Fr 8.30 - 18.00 Uhr