Berufsunfähigkeitsversicherung und gefährliche Hobbys
- Gefährliche Hobbys richtig absichern
- Mit umfangreicher Liste
- Anonyme Risikovoranfrage: Vorteil BU
Update: aktualisiert 02.07.2026
Ob Motorradfahren, Klettern oder Tauchen – gefährliche Hobbys machen Spaß, können den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) aber schnell zu einer echten Herausforderung machen. Versicherer sehen darin ein erhöhtes Risiko, weil die Wahrscheinlichkeit für Unfälle oder Verletzungen deutlich steigt – und damit auch das Risiko, berufsunfähig zu werden.
Wir zeigen dir, was für Versicherer als gefährliches Hobby gilt und wie du trotzdem eine starke BU bekommst. Du erfährst worauf du beim Antrag achten musst und warum kluge Vorbereitung entscheidend ist!
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Gefährliche Freizeitaktivitäten erhöhen statistisch gesehen dein Unfall- und Verletzungsrisiko erheblich. Schon eine kleine Unachtsamkeit beim Klettern, Tauchen oder Motorsport kann zu schweren Verletzungen führen, die dich dauerhaft in deinem Alltag und Beruf einschränken.
Deshalb bedeutet ein riskantes Hobby für Versicherer eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Berufsunfähigkeit und damit ein größeres finanzielles Risiko. Aber nicht jedes Hobby wird automatisch als hohes Risiko eingestuft.
Grundsätzlich gilt: Je höher die Verletzungs- oder Unfallgefahr, desto kritischer wird es bewertet. Besonders Extrem- oder Trendsportarten wie z.B. Fallschirmspringen, Base-Jumping, waghalsiger Motorsport, Rallyefahren oder auch Kontaktsportarten wie Rugby, Eishockey oder Kampfsport gelten als kritisch.
Versicherer bewerten jedes Freizeitrisiko individuell und entscheiden auf dieser Basis, ob sie dich normal versichern, einen Zuschlag verlangen oder das Risiko ganz ausschließen. Je gefährlicher dein Hobby, desto genauer schaut der Versicherer hin.
BU-Versicherer haben interne Richtlinien und Erfahrungswerte, um das zusätzliche Risiko durch bestimmte Hobbys einzustufen. Je nach Art, Häufigkeit und Ausübung des Hobbys unterscheiden sich die Einschätzungen.
Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, wie dein Antrag bewertet wird:
Bei gängigen Hobbys und Breitensport mit geringerer Risikobewertung erfolgt der Versicherungsschutz ohne Einschränkungen. Das ist vor allem bei Freizeitaktivitäten der Fall, die nur selten zu einer vollständigen Berufsunfähigkeit führen.
Typische Beispiele:
Merke: Viele Versicherer bewerten die Intensität und Häufigkeit deines Hobbys genau. Gelegentliches Freizeitvergnügen wird oft milder beurteilt als intensiver Vereins- oder Leistungssport.
Hobbys mit erhöhtem Verletzungsrisiko führen oft zu einem Risikozuschlag. Das bedeutet dein Antrag wird grundsätzlich akzeptiert, jedoch wird das erhöhte Risiko mit einem höheren Beitrag kompensiert. Je nach Anbieter und konkretem Hobby kann der Aufschlag zwischen 10 % und 100 % liegen.
Typische Beispiele:
Alternativ zum Risikozuschlag bieten einige Versicherer einen Leistungsausschluss für ein bestimmtes Hobby an. Das bedeutet du erhälst zwar eine BU, aber das riskante Hobby wird vom Versicherungsschutz ausgenommen. Wirst du später aufgrund dieses Hobbys berufsunfähig (direkt oder indirekt), dann leistet die Versicherung nicht. Alle anderen Ursachen z.B. Krebs oder psychische Erkrankungen sind aber ganz normal versichert.
Typische Beispiele:
Ein Ausschluss kann zwar auf den ersten Blick günstiger wirken, birgt aber erhebliche Risiken: Wirst du infolge deines ausgeschlossenen Hobbys berufsunfähig (z.B. schwere Rückenverletzung beim Springreiten), gehst du leer aus. Bist du nicht anderweitig abgesichert, entstehen erhebliche finanzielle Schwierigkeiten.
Wenn möglich, solltest du einen Zuschlag dem Ausschluss vorziehen. Damit bleibt dein Hobby (und alle daraus resultierenden Unfälle) trotzdem mitversichert.
Bei extrem gefährlichen Hobbys oder wenn das Risiko aus Sicht des Versicherers zu hoch ist, wird dein Antrag auch ganz abgelehnt. In solchen Fällen findet der Versicherer keine tragbare Kalkulationsgrundlage – das Hobby gilt daher als unversicherbar.
Häufige Gründe für Ablehnung sind:
Typische Beispiele für unversicherbare Hobbys sind beispielsweise Base-Jumping, Wingsuit-Fliegen, Profi-Motorsport oder auch Extrem-Höhlentauchen.
Was tun bei Ablehnung?
In solchen Fällen können Alternativen wie eine Grundfähigkeitsversicherung oder eine private Unfallversicherung in Betracht gezogen werden (siehe unten). Auch Speziallösungen über internationale Anbieter sind manchmal möglich – dazu beraten wir dich gerne individuell.
Ein Hobby, für das ein Versicherer einen Zuschlag verlangt, wird ein anderer unter Umständen noch ohne Aufpreis akzeptieren. Es lohnt sich daher, verschiedene Anbieter zu vergleichen. Insgesamt versuchen BU-Versicherer durch Zuschläge oder Ausschlüsse das zusätzliche Risiko auszugleichen – nur bei inakzeptabel hohem Risiko folgt eine komplette Ablehnung des Antrags.

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Individuelle Prüfung, oft Zuschlag / Ausschluss:
Meist Ablehnung:
Hinweis: Die Liste zeigt eine Auswahl typischer Hobbys. Je nach Häufigkeit, Intensität und Sicherheitsvorkehrungen kann die Einschätzung im Einzelfall abweichen. Sie liefert dir aber ein gutes Verständnis, welche Aktivitäten als risikoreich gelten. Eine anonyme Risikovoranfrage bringt zusätzliche Klarheit, ob und unter welchen Umständen dein Hobby versicherbar ist.
Bei der Antragstellung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung wirst du fast immer gefragt, ob du besonderen Gefahren in deiner Freizeit ausgesetzt bist. Diese Fragen sind bewusst offen formuliert, damit du eigenständig alle riskanten Freizeitaktivitäten angeben musst.
Das sind in der Regel nur Aktivitäten, denen du regelmäßig (z.B. 2x wöchentlich) nachgehst, bei denen du Mitglied in einem entsprechenden Verein bist oder an Wettbewerben teilnimmst. Ein einmaliger Bungeesprung im Urlaub gilt z.B. noch nicht als Hobby.
Es geht dabei aber ausschließlich um die aktuelle Ausübung eines Hobbys. Freizeitaktivitäten, die du in der Vergangenheit betrieben, aber mittlerweile beendet hast, musst du normalerweise nicht mehr angeben, sofern der Antrag keinen ausdrücklichen erweiterten Abfragezeitraum vorsieht.
Bei Unsicherheiten gilt: Lieber einmal zu viel angeben als zu wenig. Rikoprüfer können gut unterscheiden, ob ein Hobby ein Risiko ist oder nicht.
Wichtig ist, dass du solche Fragen umfassend und wahrheitsgemäß beantwortest. Eine offene Fragestellung verpflichtet dich, auch dann Angaben zu machen, wenn dein Hobby nicht ausdrücklich aufgezählt wird, aber objektiv betrachtet ein erhöhtes Risiko beinhaltet.
Verschweigst du ein relevantes Hobby, kann das erhebliche Folgen haben: Im schlimmsten Fall kann der Versicherer im Leistungsfall die Zahlung verweigern oder den Vertrag anfechten.
Bei der Beantragung deiner Berufsunfähigkeitsversicherung gilt die vorvertragliche Anzeigepflicht. Das bedeutet: Du musst alle risikorelevanten Freizeitaktivitäten vollständig und wahrheitsgemäß angeben. Auch Hobbys, die im Antrag nicht ausdrücklich genannt sind, müssen offengelegt werden, wenn sie objektiv ein erhöhtes Risiko darstellen.
Verschweigst du ein gefährliches Hobby, kann der Versicherer später die Leistung verweigern, den Vertrag kündigen oder sogar anfechten.
Unser Tipp: Gib lieber ein Hobby zu viel an als eines zu wenig – so sicherst du deinen Versicherungsschutz zuverlässig ab.
Wenn du ein gefährliches Hobby hast, bedeutet das nicht, dass du auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten musst. Mit einer klugen Strategie kannst du deine Chancen auf eine gute Annahme deutlich erhöhen. Hier erklären wir dir die wichtigsten Schritte ausführlich:
Bevor du einen offiziellen Antrag stellst, solltest du unbedingt eine anonyme Risikovoranfrage machen. Dabei wird dein Profil – inklusive Angaben zu deinem Beruf, Gesundheitszustand und Hobbys – anonymisiert an verschiedene Versicherer geschickt.
Der große Vorteil: Dein Name taucht dabei nicht auf, es gibt keinen Eintrag in Hinweis- oder Ablehnungsdateien, und du kannst risikofrei herausfinden, wie Versicherer auf dein gefährliches Hobby reagieren würden.
Arbeite dafür mit einem spezialisierten Versicherungsmakler zusammen. Er weiß, welche Anbieter bei deinem Hobby erfahrungsgemäß eher kulant sind und kann gezielt anfragen, ohne dass du selbst jedes Detail abstimmen musst.
Wir unterstützen dich gerne bei einer solchen Voranfrage und bereiten die nötigen Unterlagen gemeinsam mit dir vor. Erfahrungsgemäß lässt sich so auch bei risikoreicheren Hobbys ein passender BU-Tarif finden.
Wichtiger Hinweis: Wir führen keine Voranfrage durch, wenn absehbar ist, dass sie keine vorteilhaften Ergebnisse bringen wird. Durch unsere Erfahrung können oft schon im Vorfeld relativ gut beurteilen, ob eine Antragstellung Erfolg verspricht oder nicht.
So läuft die anonyme Risikovoranfrage bei uns ab:
Neben dem Ausfüllen der Fragebögen, kannst du freiwillig eine schriftliche Erklärung zu deinem Hobby abgeben. Je genauer und sachlicher du darin dein Hobby beschreibst, desto besser kann der Versicherer dein tatsächliches Risiko einschätzen. Es reicht nicht, einfach nur „Motocross“ oder „Fallschirmspringen“ anzugeben.
Entscheidend sind Details: Seit wann übst du das Hobby aus und wie häufig? Nimmst du an Wettkämpfen teil oder betreibst du es rein zur Freizeitgestaltung? Welche Sicherheitsvorkehrungen triffst du, (etwa Schutzausrüstung oder professionelle Schulungen)? Gab es bereits Unfälle oder Verletzungen?
Eine solche detaillierte Darstellung kann den Risikoprüfer positiv stimmen und reicht manchmal schon aus, um eine normale Annahme zu erhalten. Wichtig: bleibe bei den Fakten und beschönige nichts.
Nicht jeder BU-Versicherer bewertet gefährliche Hobbys gleich. Manche Unternehmen sind sehr streng und lehnen bei bestimmten Hobbys grundsätzlich ab, andere prüfen individueller und akzeptieren auch riskantere Freizeitaktivitäten – manchmal sogar ohne Zuschlag oder nur mit einer kleinen Einschränkung.
Beispielsweise fragt die Gothaer BU seit 2023 nur nach wirklich extremen Freizeitaktivitäten. Moderatere Hobbys ließen sich so einfacher versichern.
Eine besonders attraktive Möglichkeit bietet aktuell die HDI BU mit einer Sonderaktion für ausgewählte akademische Berufe: In dieser BU-Aktion wird komplett auf eine Frage zu gefährlichen Hobbys verzichtet – das heißt, riskante Freizeitaktivitäten wie Klettern, Motorsport oder Tauchen spielen bei der Antragsprüfung keine Rolle.
Teilnehmen können unter anderem Wirtschaftsingenieure, Wirtschaftsinformatiker, technische Betriebswirte, Naturwissenschaftler aus dem Bereich Biochemie, Mikrobiologie oder Molekulare Medizin – aber auch Ärzte, Juristen und Steuerberater profitieren seit 2020 von dieser Regelung. Sogar Ehepartner oder Kinder ab 10 Jahren (z. B. für eine Schüler-BU) können mitversichert werden.
Praxis-Tipp: Vergleiche unbedingt mehrere Angebote und verlasse dich nicht auf die Aussage nur eines Versicherers. Gerade Hobbys wie Reitsport, Tauchen oder Motorsport können je nach BU Anbieter völlig unterschiedlich eingestuft werden. Ein spezialisierter Makler kennt diese Unterschiede und kann dir gezielt die Gesellschaften empfehlen, bei denen deine Chancen auf eine faire Annahme am besten stehen.
Nein, eine Nachmeldepflicht für später aufgenommene Hobbys gibt es in der BU in der Regel nicht. Die Risikoprüfung bezieht sich nur auf die Verhältnisse zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Wenn du also erst nach Policierung ein gefährliches Hobby beginnst, hat das keine Auswirkung auf deinen bestehenden Vertrag.
Du musst dem Versicherer das neue Hobby nicht mitteilen, und er darf weder den Beitrag erhöhen noch den Schutz einschränken. Deine BU-Leistung wäre im Leistungsfall trotz neu aufgenommenem Hobby voll fällig.
Wichtig ist lediglich, dass bei Vertragsabschluss alle damals bestehenden risikoreichen Hobbys angegeben wurden. Wenn du ein beim Antrag schon ausgeübtes gefährliches Hobby verschwiegen hast und es kommt heraus, kann das natürlich den Schutz kosten. Aber neue Hobbys nach Vertragsschluss – egal wie riskant – müssen nicht nachgemeldet werden. Du kannst also später beruhigt auch etwas Abenteuerliches anfangen, ohne Angst um deine BU-Police haben zu müssen.
Wer ein gefährliches Hobby ausübt, sollte nicht nur auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung setzen. Auch eine private Unfallversicherung oder eine Grundfähigkeitsversicherung können sinnvolle Ergänzungen oder Alternativen darstellen, um die finanzielle Existenz im Ernstfall abzusichern.
Eine Unfallversicherung ist grundsätzlich auch bei riskanten Hobbys möglich. Viele Versicherer bieten weltweiten Schutz für Unfälle – unabhängig davon, ob diese bei der Arbeit, im Haushalt oder bei der Freizeitgestaltung passieren.
Allerdings verlangen manche Anbieter bei besonders gefährlichen Aktivitäten wie Motorsport, Fallschirmspringen oder Wildwasser-Rafting einen Beitragszuschlag. Andere Versicherer schließen sehr riskante Sportarten komplett aus. Deshalb ist es wichtig, die Bedingungen genau zu prüfen und im Zweifel gezielt Tarife mit erweiterter Deckung zu wählen, die möglichst wenige Einschränkungen enthalten und sogar gefährliche Freizeitaktivitäten abdecken. Mit der richtigen Auswahl kannst du trotz abenteuerlicher Hobbys eine solide Unfallversicherung abschließen. Eine ausführlichere Einordnung findest du in unserem Ratgeber Unfallversicherung oder BU: Was ist sinnvoller?
Auch die Grundfähigkeitsversicherung bietet eine attraktive Absicherung – vor allem, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung aufgrund deines Hobbys schwer oder nur mit starken Einschränkungen realisierbar ist. Die Grundfähigkeitsversicherung sichert nicht deinen Beruf, sondern den Verlust wichtiger körperlicher und geistiger Fähigkeiten wie Sehen, Sprechen, Greifen oder Gehen ab.
Da der Versicherungsschutz hier weniger an die konkrete Tätigkeit gebunden ist, zeigen sich viele Anbieter bei gefährlichen Hobbys etwas großzügiger. Ein Zuschlag oder in seltenen Fällen ein Ausschluss bestimmter Risiken kann aber auch hier vorkommen, etwa bei Motorsport oder Extremsportarten.
Wer ein riskantes Hobby betreibt, sollte die Absicherung klug aufbauen. BU, Unfall- und Grundfähigkeitsversicherung lassen sich flexibel kombinieren, um für jede Eventualität gewappnet zu sein. Mit einer maßgeschneiderten Absicherung kannst du deinem Abenteuerdrang freien Lauf lassen – ohne die finanzielle Sicherheit aus den Augen zu verlieren.
Gefährliche Hobbys sind kein K.o.-Kriterium für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Mit der richtigen Herangehensweise – insbesondere durch eine sorgfältige Vorbereitung und eine anonyme Risikovoranfrage – lässt sich auch bei Motorsport, Tauchen oder Kampfsport ein solider und umfassender BU-Schutz finden. Entscheidend ist, von Anfang an ehrlich und strategisch vorzugehen: Freizeitaktivitäten vollständig angeben, Risiken nicht verschweigen und gezielt Versicherer wählen, die deine Hobbys differenziert bewerten.
Du möchtest wissen, wie du trotz deines Hobbys die perfekte BU-Absicherung bekommst? Dann lass uns sprechen! Unser erfahrenes Team unterstützt dich gerne persönlich und unverbindlich. Gemeinsam finden wir die beste Strategie für deinen BU-Abschluss – sicher, fair und passend zu deinem Leben.

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Ja, sobald du ein gefährliches Hobby regelmäßig ausübst, solltest du es immer angeben – auch wenn es nur gelegentlich (zum Beispiel ein paar Mal im Jahr) geschieht. Entscheidend ist die Art des Hobbys, nicht allein die Häufigkeit. Lieber sicherheitshalber angeben und gemeinsam mit dem Makler oder Versicherer klären, ob es relevant ist.
Wenn du ein riskantes Hobby beim Antrag verschweigst und es später ursächlich oder mitursächlich für deine Berufsunfähigkeit ist, kann der Versicherer die Leistung verweigern. Im schlimmsten Fall verlierst du deinen gesamten Anspruch auf deine BU-Rente. Ehrlichkeit beim Antrag schützt dich langfristig zuverlässig.
Ja, die Annahmepolitik unterscheidet sich stark je nach Anbieter. Manche Versicherer bewerten bestimmte Hobbys kulanter oder bieten moderatere Zuschläge an. Ein gezielter Vergleich durch eine anonyme Risikovoranfrage hilft dir herauszufinden, welcher Versicherer für deine Situation am besten geeignet ist.
Ja, eine BU ist trotzdem absolut sinnvoll. Selbst wenn der Beitrag durch einen Zuschlag höher ausfällt, bleibt der Schutz vor einem existenziellen Einkommensverlust bestehen. Ein kleiner Aufpreis ist deutlich günstiger als die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit ohne Absicherung.
Wenn du dein gefährliches Hobby nach Abschluss der Versicherung beendest, musst du dies nicht melden. Dein Beitrag bleibt bestehen, und es gibt keinen Anspruch auf eine automatische Beitragssenkung. Einige Versicherer bieten aber auf Anfrage eine Neubewertung an – hier lohnt sich ein Gespräch.
Ja, ein Ausschluss kann bedeuten, dass der Versicherer genau prüft, ob dein Hobby direkt oder indirekt zur Berufsunfähigkeit beigetragen hat. Besteht ein Zusammenhang, entfällt der Leistungsanspruch. Darum empfehlen wir, einen Ausschluss nur dann zu akzeptieren, wenn es keine bessere Alternative gibt.
Eine anonyme Risikovoranfrage ermöglicht es, deine Chancen auf Annahme vorab zu prüfen, ohne einen offiziellen Antrag zu stellen. Dein Name taucht dabei nicht auf, und es entstehen keine negativen Vermerke in der Versicherungsdatenbank. Das schützt deine spätere Versicherbarkeit – besonders wichtig bei riskanten Hobbys!
Wenn das Hobby zum Zeitpunkt des Antrags noch nicht betrieben wird und keine konkreten Pläne bestehen, musst du es nicht angeben. Besteht jedoch bereits eine feste Absicht (z.B. gebuchter Kurs, bereits begonnene Ausbildung), gehört es aus Gründen der Anzeigepflicht in den Antrag.
Theoretisch ja – aber nur ehrlich! Wenn du ein Hobby wirklich dauerhaft aufgibst und dies glaubhaft machen kannst, brauchst du es nicht mehr anzugeben. Eine rein taktische Pause („nur für die Antragstellung“) wäre riskant und könnte den Versicherungsschutz gefährden.
Enorm. Ob du dein Hobby rein als Freizeitbeschäftigung betreibst oder auf Wettkampfniveau unterwegs bist, kann den Unterschied zwischen normaler Annahme, Zuschlag oder Ablehnung ausmachen. Auch Sicherheitsstandards, Ausbildung und Häufigkeit spielen eine große Rolle.
Nein. Manche Hobbys werden – je nach Ausgestaltung – ohne Aufschlag angenommen. Zum Beispiel Gerätetauchen bis 20 Meter Tiefe oder moderates Freizeitreiten werden oft ohne Zuschlag akzeptiert, wenn keine Wettkämpfe und besonderen Risiken bestehen.
Ja, wenn du deine BU-Versicherung wechselst musst zu beim Neuabschluss dein riskantes Hobby erneut offenlegen. Wenn dein Gesundheitszustand oder dein Risiko inzwischen gestiegen ist (z.B. wegen intensiverer Ausübung eines gefährlichen Sports), kann der neue Antrag schwieriger werden. Umso wichtiger ist eine fundierte Erstabsicherung.
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