Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen – gibt es das?
- BU ohne Gesundheitsfragen - möglich?
- Vereinfachte Gesundheitsfragen als Alternative
- Risiko bei falschen Gesundheitsangaben
Update: aktualisiert 30.06.2026
Beratung auf Augenhöhe
Anonyme Risikovoranfrage
Kostenlos & ohne Verkaufsdruck

BU ohne Gesundheitsfragen - ein Mythos: es gibt keine frei zugängliche Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen
Alternativen: Es gibt vereinfachte Gesundheitsfragen, Gruppenverträge mit Annahmegarantie oder Sonderaktionen für bestimmte Zielgruppen
Vorteile eines vereinfachten Prüfverfahrens: Weniger umfangreiche Fragen, kürzere Abfragezeiträume und oft eine bessere Annahmechance
Risiko bei falschen Angaben: Wer bei der Gesundheitsprüfung schlampt, setzt seinen Versicherungsschutz aufs Spiel
Unsere Empfehlung: Bei Vorerkrankungen mit einem Experten sprechen und anonyme Risikovoranfrage nutzen
Klare Antwort: Nein, zumindest nicht im Sinne einer vollwertigen Berufsunfähigkeitsversicherung, die dich bei jeder Form von gesundheitlicher Einschränkung bis zum vereinbarten Alter absichert.
Warum ist das so?
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung trägt ein sehr hohes Risiko: Muss sie leisten, dann oft viele Jahre oder gar Jahrzehnte
Ohne Gesundheitsprüfung würden Versicherer den Gesundheitszustand nicht einschätzen können. Das führt zu unkalkulierbaren Kosten
Infolgedessen würden die Beiträge explodieren oder die Versicherer müssten die Leistung massiv einschränken
Manchmal findest du online Angebote, die mit „BU ohne Gesundheitsfragen“ werben, allerdings sollte man genau hinsehen. Oftmals entpuppen sich solche Tarife als Produkte mit sehr begrenzter Leistung oder sie beinhalten doch einen kleinen Fragenkatalog.
Manche Aktionen laufen zeitlich begrenzt und gelten nur für bestimmte Personengruppen, wie Azubis oder Studenten. Doch selbst da wird dann in der Regel nicht komplett auf alle Gesundheitsfragen verzichtet, sondern meist werden eingeschränkte oder vereinfachte Gesundheitsfragen gestellt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Berufsunfähigkeitsversicherung mit Vorerkrankungen abzuschließen, ohne sich einem allzu strengen Gesundheitscheck unterziehen zu müssen.
Eine Möglichkeit ist die Berufsunfähigkeitsversicherung mit vereinfachten Gesundheitsfragen, bei denen du weniger Auskünfte geben musst:
Eine BU mit vereinfachter Gesundheitsprüfung verschafft dir eine höhere Chance auf Annahme, geht jedoch teilweise mit Einschränkungen und Begrenzungen einher - das kann besser als Nichts sein, hier gilt es individuell abzuwägen.
Darüber hinaus bieten einige große Arbeitgeber, Kammern oder Berufsverbände sogenannte Gruppenverträge an. Durch die starke Gemeinschaft erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Aufnahme und es gelten teils sogar komplette Annahmegarantien oder zumindest sehr einfach gehaltene Gesundheitsfragen. Andererseits endet der Versicherungsschutz häufig, wenn du den Verband oder das Unternehmen verlässt, und eine Mitnahme in einen Einzelvertrag kann erneut eine Prüfung erfordern.
Schließlich gibt es auch Kollektivtarife mit Annahmegarantie, die sich an bestimmte Zielgruppen wie Studenten oder neue Mitarbeiter großer Unternehmen richten und oft nur minimalste Angaben zum Gesundheitszustand verlangen. Solche Aktionen sind allerdings meist zeitlich begrenzt und an enge Voraussetzungen geknüpft; zudem liegt die maximale BU-Rente in diesen Fällen oft niedriger.
So ein vereinfachtes Verfahren ist besonders dann interessant, wenn du befürchtest, dass deine Vorerkrankung in einem Standard-BU-Verfahren zu einer Ausschlussklausel oder Zuschlag führen könnte. Das gilt zum Beispiel für Rückenleiden, leichte psychische Vorerkrankungen oder andere gesundheitliche Themen, die immer mal wieder zu Problemen bei der Annahme führen.
Auch wenn du vielleicht in der Vergangenheit eine Psychotherapie absolvieren musstest und nun keine langfristigen Beschwerden mehr hast, kann ein Tarif mit verkürzten Abfragezeiträumen Sinn ergeben.
Manchmal sind aber auch ganz andere Gründe entscheidend. Einige Sportarten gelten für Versicherer als risikoreich, sodass man schnell in eine teure Beitragsgruppe rutscht. In einer vereinfachten Prüfung kann es sein, dass solche Hobbys nicht so stark gewichtet werden oder gar nicht explizit abgefragt werden, was dir Vorteile verschaffen kann.
Du solltest dir allerdings bewusst sein, dass vereinfachte Gesundheitsfragen nicht bedeuten, du könntest etwas aus deiner Vorgeschichte verschweigen. Auch bei einer BU mit vereinfachten Gesundheitsfragen musst du natürlich 100% ehrlich antworten, wenn du den Versicherungsschutz nicht riskieren möchtest.

unabhängige Experten-Beratung
kostenlos & unverbindlich
mit vielen Spezial-Tipps
Natürlich wird sich der eine oder andere wünschen, die Gesundheitsfragen blieben außen vor. Doch wir raten dir: Sieh diese Fragen als Chance, von Beginn an Klartext zu reden. Gerade in Tarifen, die dir schon entgegenkommen und nur wenig abfragen, ist es umso wichtiger, wirklich alles korrekt zu beantworten.
Viele Versicherer unterscheiden zwischen offenen Fragen, bei denen du allgemein angeben musst, welche Krankheiten du hattest, und geschlossenen Fragen, die sich auf bestimmte Diagnosen oder Zeiträume beschränken.
Offene Fragen: Du wirst allgemein gefragt, ob du in den letzten x Jahren irgendwelche Beschwerden hattest. Hier ist der Ermessensspielraum groß, schnell kann etwas “vergessen” werden.
Geschlossene Fragen: Der Versicherer zählt konkrete Diagnosen oder Behandlungen auf. Du kreuzt an, ob du betroffen bist oder warst.
Wie lange musst du zurückblicken? Manche Tarife fragen nur 3 Jahre ab, andere 5 oder gar 10 Jahre. Auch die Art der Vorerkrankungen, die du nennen musst, kann stark variieren.
Bist du in den letzten 5 Jahren in ambulanter/stationärer Behandlung gewesen?
Hattest du Operationen?
Psychische Erkrankungen, z.B. Depression?
Unfälle mit bleibendem Schaden?
Einnahme bestimmter Medikamente?
Diese Gesundheitsfragen haben deshalb so viel Gewicht, weil der Versicherer sie im Leistungsfall nochmals prüft. Stell dir vor, du hast eine psychische Vorerkrankung „vergessen“ anzugeben, und dann tritt genau dieses Problem wieder auf.
Selbst wenn du unabsichtlich etwas unterschlagen hast, kann das zu Nachteilen führen. In besonders schweren Fällen kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten. Es lohnt sich also, lieber etwas gründlicher zu sein und eventuell einen Facharzt und/oder Makler zu Rate zu ziehen.
Wer hier sorglos handelt und etwa einen Arztbesuch verschweigt, riskiert den gesamten Schutz! In vielen Fällen kommt das Thema erst auf, wenn du berufsunfähig wirst. Dann schaut der Versicherer genauer hin und entdeckt womöglich Diagnosen oder Behandlungen, die nirgends erwähnt wurden.
Als Konsequenz kann der Vertrag aufgehoben werden, sodass du ohne BU-Leistung dastehst. Wir erleben es leider immer wieder, dass sich Menschen dann wundern: “Warum zahlt meine Versicherung nicht?” Die Antwort liegt meist in vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzungen.
Wie schon erwähnt, gibt es einige Versicherer, die in bestimmten Situationen oder für bestimmte Zielgruppen erleichterte Prüfverfahren anbieten. Solche Angebote wechseln jedoch häufig und hängen oft von Jahresaktionen ab.
Wir möchten dir trotzdem einen kleinen Überblick bieten, damit du zumindest weißt, wo du gegebenenfalls ansetzen kannst. Beachte aber, dass sich Konditionen jederzeit ändern können und eine individuelle Beratung unerlässlich ist.
Gesellschaft/ Versicherer |
Zielgruppe |
Max. BU-Rente |
Max. Eintrittsalter |
Art der Gesundheitsfragen |
Risikovoranfrage möglich |
Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Allianz |
Immobilienfinanzierer |
bis 1.500 € |
45 Jahre |
4 Fragen (3-5 Jahre rückwirkend) |
❌ Nein |
Abschluss 6 Monate nach Darlehensungerschrift/keine Einschränkung auf best. Berufe |
Allianz |
Anwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Mitglieder im Verband der Heilberufe |
bis 1.750 € |
50 Jahre |
3 Fragen (2 Jahre) |
❌ Nein |
Bonusrente möglich |
Gothaer |
für alle |
bis 3.000 € |
55 Jahre |
gekürzt im Vergleich |
Ja |
keine Sonderaktion/normaler Antrag |
Hannoversche |
junge Leute |
bis 2.000 € |
35 Jahre |
3 Fragen (3 Jahre) |
❌ Nein |
keine Einschränkungen, z. B. Dynamiken, Erhöhungen (Karrieregarantie) |
HDI |
für alle |
bis 2.500 € |
55 Jahre |
3 Fragen (2-3 Jahre) |
Ja |
auch für Familienangehörige |
HDI |
Ärzte, Zahn- und Tierärzte |
bis 2.500 € |
49 Jahre |
3 Fragen (2-3 Jahre) |
Ja |
auch für Studenten ab dem Physikum |
HDI |
Wirtschaftsingenieure, Informatiker [&] vergleicht. Berufe |
bis 2.000 € |
55 Jahre |
3 Fragen (2-3 Jahre) |
Ja |
auch für Familienangehörige |
HDI |
Rechtsanwälte, Steuerberater |
bis 2.000 € |
55 Jahre |
3 Fragen (2-3 Jahre) |
Ja |
auch für Familienangehörige |
HDI |
Notare |
bis 3.000 € |
55 Jahre |
3 Fragen (2-3 Jahre) |
Ja |
auch für Familienangehörige |
HDI |
Mediziner/Chemische Berufe |
bis 2.000 € |
55 Jahre |
3 Fragen (2-3 Jahre) |
Ja |
auch für Familienangehörige |
LV 1871 |
Ingenieure/Mint-Berufe |
2.000 bis 2.500 € |
34 Jahre |
5 Fragen (Frage 1 mit 4 Unterpunkten, Zeitraum 5 Jahre) |
Ja |
Einschluss AU-Klausel + Pflegepaket möglich |
LV 1871 |
Mediziner/ Sozialpädagogen/ Physiotherapeuten |
bis 1.500 € |
34 Jahre |
5 Fragen (Frage 1 mit 4 Unterpunkten, Zeitraum 5 Jahre) |
Ja |
Einschluss AU-Klausel + Pflegepaket möglich |
Nürnberger |
junge Leute |
bis 1.500 € |
30 Jahre |
9 Fragen (1-5 Jahre) |
Ja |
auch für Schüler + Studenten |
Bitte bedenke, dass alle Angaben nur Beispiele sind. Nicht jeder wird automatisch angenommen, und es können besondere Bedingungen oder Zuschläge hinzukommen. Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick darauf, welche BU Anbieter bei Gesundheitsfragen, Zielgruppenaktionen, Rentenhöhen und Risikovoranfragen wirklich zu deiner Situation passen.
Kontaktiere uns gerne direkt, wenn du mehr über die aktuellen Möglichkeiten bei einem bestimmten Versicherer erfahren willst.
Eine Vielzahl von Vorerkrankungen bedeuten nicht gleich das Aus für deine BU-Pläne. Leichte Allergien, ausgeheilte Sportverletzungen oder gut eingestellte Stoffwechselerkrankungen sorgen häufig nicht für eine komplette Ablehnung.
Selbst eine zurückliegende psychische Erkrankung (z.B. Depression) kann manchmal akzeptiert werden, wenn du seit Jahren beschwerdefrei bist. Alles hängt sehr von den Details ab, weshalb eine sorgfältige Aufarbeitung so entscheidend ist.
Je nachdem, hat der Versicherer verschiedene Möglichkeiten, mit deiner Vorerkrankung umzugehen. So kann dein Antrag entweder zu normalen Bedingungen akzeptiert, oder mit einem Risikozuschlag, bzw. einem Leistungsausschluss versehen werden.
Wenn du dir unsicher bist, ob deine gesundheitliche Vorgeschichte problematisch ist, kann es helfen, beim Arzt Einsicht in deine Akte zu nehmen. Manchmal finden sich dort Diagnose-Codes, von denen du nichts weißt.
Mit einer entsprechenden Stellungnahme oder einem ärztlichen Attest kannst du dem Versicherer dann direkt belegen, dass etwa eine „F-Diagnose“ (psychische Erkrankung) lediglich ein kurzzeitiger Stress-Zustand war, der heute keine Rolle mehr spielt.
Folgende beispielhafte Beschwerden sind kein Hindernis für eine BU-Versicherung:
Unsere Erfahrung zeigt, dass vor allem Menschen mit Vorerkrankungen eine BU ohne Gesundheitsprüfung suchen. Einige wurden sogar schon mal abgelehnt oder erhielten hohe Risikozuschläge beim Versuch eine BU abzuschließen.
Eine anonyme Risikovoranfrage und eine sorgfältige Aufbereitung der Krankenakte kann manchmal helfen, doch bestimmte Diagnosen führen fast immer zur Ablehnung – unabhängig davon, wie gut die Angaben aufbereitet sind.
Mit den nachfolgenden Diagnosen ist es nicht möglich, eine BU abzuschließen:
Neurologische und psychische Erkrankungen: Alzheimer, Demenz, bestehende Psychosen, Parkinson, Burn-out-Syndrom
Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Herzinfarkt, Angina Pectoris, Herzmuskelschäden, verkalkte Herzkranzgefäße
Chronische und systemische Erkrankungen: Diabetes Typ II, Multiple Sklerose, Osteoporose, Hepatitis C, HIV-Infektion
Stoffwechsel- und Gewichtsprobleme: BMI über 40, Leberzirrhose, Nierenzysten (polyzystische Nierenerkrankung)
Atemwegs- und Durchblutungsprobleme: berufsbedingte Atemwegserkrankungen, periphere arterielle Verschlusskrankheit
Psychosomatische und psychische Störungen: Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), bestehende Bulimie, ADS/ADHS
Sonstige schwerwiegende Diagnosen: Malaria (chronisch), Schlaganfall, Zystenniere, schwere Behinderungen des Bewegungsapparats
Mit diesen Erkrankungen macht eine Antragstellung für eine BU keinen Sinn - selbst bei vereinfachter Risikoprüfung wäre eine Ablehnung zu 99% wahrscheinlich. Eine BU ganz ohne Gesundheitsfragen gibt es leider nicht.
Wer betroffen ist, sollte sich über alternative Absicherungen, wie z. B. eine Krankentagegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen, die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die Grundfähigkeitsversicherung, oder die Dread-Diesease-Versicherung informieren.
Eine professionelle Beratung kann helfen, realistische Lösungen und passende Anbieter zu finden.
Sofern du keine Chance auf eine BU-Versicherung hast, bietet dir das Krankentagegeld ohne Gesundheitsprüfung noch eine kleine Alternative.
Normalerweise verlangen Versicherer auch hier detaillierte Gesundheitsprüfungen, um das Risiko einzuschätzen. Es gibt jedoch spezielle Tarife, bei denen weitgehend auf umfangreiche Gesundheitsfragen verzichtet wird – ein Angebot, das vor allem gesetzlich krankenversicherte Angestellte anspricht.
Gerade dann kann eine Krankentagegeldversicherung eine wichtige Alternative sein. Sie springt ein, wenn du länger krank bist und nach der sechswöchigen Lohnfortzahlung nur noch das reduzierte Krankengeld bekommst – meist etwa 70 % deines Bruttogehalts.
Diese Lücke kann finanziell schnell spürbar werden, vor allem wenn du laufende Kosten wie Miete, Kredite oder eine Familie zu versorgen hast. Das Krankentagegeld gleicht diesen Verdienstausfall aus – und zwar steuer- und sozialversicherungsfrei, was dir unterm Strich mehr Netto bringt als das gesetzliche Krankengeld.
Anders als eine BU leistet die Krankentagegeldversicherung schon bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit, ohne dass eine dauerhafte Berufsunfähigkeit vorliegen muss. Für viele, die keine BU mehr bekommen, ist sie daher eine unverzichtbare Ergänzung, um den Lebensstandard auch bei längerer Krankheit aufrechtzuerhalten.
Wir von my-finanzheld.de haben langjährige Erfahrung als Versicherungsmakler und unterstützen dich gerne dabei, den für dich optimalen BU-Schutz zu finden – auch dann, wenn du Vorerkrankungen hast oder schon einmal abgelehnt wurdest. Wir freuen uns, wenn du uns kontaktierst und wir dich auf deinem Weg zu einer passenden Absicherung begleiten dürfen.
Eine echte Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen ist in der Praxis nicht zu bekommen, weil das Risiko für eine Versicherung unkalkulierbar wäre. Dennoch gibt es Alternativen in Form von Tarifen mit vereinfachter Gesundheitsprüfung, Gruppenverträgen oder zeitlich begrenzten Sonderaktionen.
In solchen Fällen fallen die Gesundheitsfragen oft kürzer und einfacher aus, so dass auch Menschen mit (leichten bis mittleren) Vorerkrankungen eine realistische Chance haben, eine BU zu bekommen.
Wenn eine klassische BU nicht in Frage kommt, können zusätzlich andere Absicherungsinstrumente wie eine Krankentagegeldversicherung, eine Dread-Disease-Versicherung oder eine Grundfähigkeitenversicherung in Betracht gezogen werden. Diese ergänzen den Schutz, indem sie entweder den Einkommensausfall im Krankheitsfall überbrücken oder zumindest bestimmte Krankheitsbilder abdecken.
Wir würden dir aber stets raten, ganz genau hinzusehen und auf korrekte Angaben zu achten. Was auf den ersten Blick nach weniger Bürokratie aussieht, kann ansonsten im Ernstfall zum Problem werden.

unabhängige Experten-Beratung
kostenlos & unverbindlich
mit vielen Spezial-Tipps
Nein, weil Versicherer das Ausmaß des Risikos für das Versichertenkollektiv sonst nicht einschätzen könnten. Manchmal locken Aktionen mit stark reduzierten Gesundheitsfragen, aber ein kompletter Verzicht ist unrealistisch.
Bei einer Risikovoranfrage werden deine Daten anonymisiert an Versicherer übermittelt. Du erfährst so, ob und zu welchen Bedingungen du genommen wirst, ohne dass du direkt einen Antrag stellen musst. Das verhindert dokumentierte Ablehnungen in der HIS-Datei (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft).
Es ist sehr riskant, etwas zu verschweigen oder zu beschönigen. Entdeckt der Versicherer Unstimmigkeiten, kann er den Vertrag beenden oder die Leistung verweigern. In solchen Fällen ist man finanziell ungeschützt. Wir raten dringend davon ab, bei der Gesundheitsprüfung zu schummeln!
Das kommt auf deine finanzielle Situation an. In vielen Sonderaktionen gibt es Obergrenzen von rund 1.000 bis 1.500 Euro. Prüfe, ob dir das ausreicht, oder ob du Alternativen benötigst.
Idealerweise so früh wie möglich, wenn noch wenige oder keine Vorerkrankungen vorliegen. Je älter du bist und je mehr gesundheitliche Themen du schon hast, desto schwieriger wird es. Aber es ist nie zu spät, nach Alternativen zu suchen.
unabhängige Experten-Beratung
kostenlos & unverbindlich
mit vielen Spezial-Tipps