Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler (Schüler BU)
- Schüler-BU: Früh starten, klug vorsorgen
- Jetzt absichern – dauerhaft günstige Beiträge sichern
- Die besten Schüler-BU Tarife im Vergleich
Update: aktualisiert 12.08.2026
Rund jeder 4. Berufstätige wird im Laufe seines Lebens berufsunfähig und kann seinen Beruf nicht mehr ausüben. Schnell stellt sich die Frage, wie es finanziell weitergeht. Auch Kinder können schon betroffen sein.
Daher lohnt es sich schon früh vorzusorgen. Bereits ab 6 Jahren ist eine Berufsunfähigkeitsversicherungen für Schüler möglich. Der Abschluss in jungen Jahren hat viele Vorteile.
Die monatlichen Kosten einer BU fallen häufig deutlich geringer aus und der Einstieg ist deutlich einfacher. Besonders wichtig ist dieser Vorteil, wenn sich abzeichnet, dass das Kind einen handwerklichen Beruf erlernen möchte.
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Eine Schüler BU ist ein sinnvoller Baustein für die finanzielle Absicherung deiner Kinder
Je früher, desto besser: Kinder profitieren von günstigen Einstiegspreisen & oft auch von vereinfachter Gesundheitsprüfung
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler ist bei den meisten Anbietern ab 10 Jahren möglich
Die Absicherung kostet für Schüler im Schnitt etwa 40-50€ monatlich
Unsere Top-Empfehlung für Kinder: Die Schüler-BU der LV1871 kann schon ab 6 Jahren abgeschlossen werden & bietet top Bedingungen
Ja, eine Schüler Berufsunfähigkeitsversicherung ist absolut sinnvoll – und zwar so früh wie möglich (ab 6 Jahren).
Denn: Auch Kinder können schwer erkranken oder in einen Unfall geraten. Kann das Kind dauerhaft keine Schule mehr besuchen, wird i.d.R. ein Elternteil seinen Beruf aufgeben müssen, um das Kind zu Hause zu betreuen. Finanzielle Einbußen sind oftmals die Folge – Kinder haben nämlich keinen Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente (EU-Rente).
Das ist besonders tragisch, wenn das Kind dauerhaft geschädigt ist und keinen Beruf erlernen bzw. ausüben kann – es benötigt dann zeitlebens finanzielle Unterstützung.
Eine Erwerbsminderungsrente erhält nur, wer die gesundheitlichen und versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt. Also keine 6 Std. pro Tag mehr arbeiten kann und mindestens 5 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat! Schüler erfüllen diese Kriterien wohl kaum und haben deshalb keinen Anspruch auf eine EU-Rente. Dies hat gravierende finanzielle Folgen für die gesamte Familie - vor allem, wenn das Kind dauerhaft erwerbsunfähig bleibt.
Je jünger man bei Abschluss ist, desto weniger Probleme gibt es im Regelfall mit der Gesundheitsprüfung – schon vermeintlich harmlose Vorerkrankungen können sonst später zu Problemen bei der Beantragung einer BU führen.
Je älter man bei Abschluss ist, desto höher werden die zu bezahlenden Beiträge für die BU-Absicherung. Zudem haben Schüler meist noch keine "gefährlichen" Hobbys wie z. B. Fallschirmspringen oder Bungee-Jumping – bei einem jungen Erwachsenen können derartige Extremsportarten schnell zur Ablehnung des BU-Schutzes führen.
Je nach Berufswahl des Kindes kann eine Absicherung später auch deutlich schwieriger sein. Zum einen gibt es viele Berufe, die aufgrund des höheren Risikos deutlich teurer eingestuft werden (man denke z. B. an einen körperlich hart arbeitenden Handwerker oder an einen Chirurgen, der sehr fein mit seinen Fingern arbeiten muss).
Einige Berufsbilder sind aus Sicht der meisten Gesellschaften gar nicht versicherbar im Bereich BU. Das betrifft z. B. Profisportler oder Stuntmen – unter anderem aus diesem Grund ist der frühzeitige Abschluss einer BU schon als Schüler absolut wichtig.
Ein weiterer (nicht ganz so wichtiger) Aspekt: beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es für den Versicherer verschiedene Fristen, in denen er eine Verletzung der Anzeigepflicht geltend machen kann. Auf gut Deutsch bedeutet das: wenn du bei den Angaben zum Gesundheitszustand etwas falsch oder ungenau angegeben hast, kann der Versicherer den Vertrag bis zu 10 Jahre nach Abschluss anfechten, sofern die Falschangaben "arglistig" waren. Im Falle eines Vertragsrücktrittes oder der Kündigung sind es lediglich 5 bzw. 3 Jahre – diese Fristen beginnen mit Vertragsabschluss und sind dann natürlich deutlich früher abgelaufen, wenn der Vertrag schon als Schüler geschlossen wurde.
Aus all diesen Gründen lohnt sich der frühzeitige Abschluss einer BU schon als Schüler. Im Regelfall bieten die meisten Anbieter eine Schüler-BU erst ab 10 Jahren an. Lediglich die Golden BU der LV1871 lässt sich bereits für Kinder ab 6 Jahren abschließen.
Man stelle sich z.B. einen Gymnasiasten vor, der dem Prüfungsdruck beim Abi nicht gewachsen ist und sich vom Hausarzt einige Tage krankschreiben lässt - schnell sind hier "psychische Probleme" als Diagnose in der Patientenakte vermerkt, womit die Beantragung einer BU deutlich schwieriger wird.

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Schüler sind eine sehr beliebte Zielgruppe, auch beim Thema Berufsunfähigkeitsversicherung. Allerdings eignet sich nicht jeder BU Tarif gleichermaßen für Schüler.
Genau deshalb solltest du dich bei der Schüler-BU nicht allein auf allgemeine Testergebnisse verlassen. Auch der aktuelle BU-Test von Stiftung Warentest zeigt zwar, welche Tarife insgesamt gut abschneiden, Schüler werden dort aber nicht als eigene Zielgruppe ausreichend differenziert. Bei Kindern und Jugendlichen zählen vor allem spätere Berufseinstufung, Nachversicherung, Karrieregarantie und die Frage, ob der günstige Schüler-Status langfristig erhalten bleibt.
Unser Tipp: Den besten Schüler Tarif hat derzeit die LV 1871 BU im Programm - sie macht Eltern den Einstieg ins Thema BU besonders einfach.
Die LV 1871 bietet die Schüler BU als bisher einzige Versicherung schon ab 6 Jahren an (die meisten anderen erst ab 10 Jahren oder noch später). Für Eltern, welche die finanzielle Belastung gering halten wollen, bietet die LV1871 eine besondere Startoption mit vergünstigtem Einstiegsbeitrag an (maximal für die ersten 10 Jahre).
Zudem bietet die LV 1871 eine vereinfachte Risikoprüfung für alle Schüler unter 15 Jahren an (Gymnasiasten und FOS/BOS-Schüler auch danach). Das bedeutet, bei Abschluss müssen deutlich weniger umfangreiche Gesundheitsfragen beantwortet werden.
Besonders wichtig: Wenn dein Kind später ins Berufsleben startet, gibt es bei der LV 1871 keinen erneute Risikoprüfung. Das ist wichtig, da es den wesentlichen Vorteil eines frühzeitigen BU-Abschlusses ansonsten gefährden könnte. Schließlich entscheiden Eltern sich ja aus gutem Grund für eine Schüler-BU - um den guten Gesundheitszustand und den günstigen Schüler-Status auch in Zukunft zu sichern.
Du kannst natürlich trotzdem immer selbst eine Prüfung anstoßen, um eine mögliche Besserstellung prüfen zu lassen - beispielsweise, wenn dein Kind auf der Realschule war, später doch noch ein Fachabitur macht und ein Studium absolviert.
Zusätzlich wirbt die LV 1871 im Rahmen ihrer Zukunftsgarantien mit flexiblen Optionen um die Leistungen der BU für Schüler, Studenten und Auszubildende zu bestimmten Ereignissen (z.B. zum Berufseintritt) anzupassen. Sie ermöglichen jungen Leuten:
All das erfolgt ohne erneute Risikoprüfung. Hinzu kommt eine Karrieregarantie, die es erlaubt den BU-Schutz bei Gehaltserhöhungen weiter anzupassen – auch wenn die Obergrenze für die Nachversicherung eigentlich schon erreicht wurde.
Aus diesen Gründen sind wir überzeugt, dass die Schüler-BU der LV 1871 die optimale Absicherung für Schüler bietet. Doch nicht nur wir sind zu diesem Schluss gekommen – auch Stiftung Warentest bewertet den Tarif mit der Note "Sehr Gut (0,9)" (Finanztest - Ausgabe 6/2024).
Eine Ausnahme gibt es, wo wir eher einen anderen Anbieter für Schüler empfehlen würden – nämlich dann, wenn dein Kind schon einen sehr klaren Berufswunsch als Beamter hat.
Gut zu wissen: Bei Beamten spricht man im Falle einer Berufsunfähigkeit auch von Dienstunfähigkeit. Damit Beamte also abgesichert sind, sollte ihre BU unbedingt eine gute Dienstunfähigkeitsklausel (DU-Klausel) beinhalten.
Hier bietet die Bayerische BU bessere Leistungen als die LV 1871. Wenn dein Kind also z.B. Polizist werden möchte, empfehlen wir eher die Schüler-BU bei der Bayerischen abzuschließen.
Generell ist es sinnvoll, eine BU so früh wie möglich abzuschließen. Allerdings gibt es hier je nach BU Anbieter Einschränkungen, was das Aufnahmealter anbelangt.
Die meisten Unternehmen bieten eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler erst ab einem Alter von 10 Jahren an – einige Versicherungen sogar noch später, z.B. ab 15 Jahren (u.a. die Hannoversche, Canada Life, Dialog, Helvetia, Universa und WWK).
Die LV 1871 ist derzeit der einzige Anbieter, bei dem man die BU schon ab 6 Jahren abschließen kann. Immerhin ab 8 Jahren kann man bei der AXA eine Schüler-BU beantragen.
Natürlich könnte man jetzt sagen, dass es ausreicht, die BU z.B. erst im Alter von 15 oder 16 Jahren abzuschließen – doch unter Umständen könnte es dann bereits zu spät sein.
je jünger ein Kind bei Abschluss ist, desto weniger besteht das Risiko von bestehenden Erkrankungen, die beim Abschluss einer BU eine wichtige Rolle spielen könnten. Man denke z.B. an Sportverletzungen, die zu dauerhaften Beeinträchtigungen führen (z.B. Kreuzbandriss). Doch auch psychische Erkrankungen sind gerade bei Kindern und Jugendlichen auf dem Vormarsch. So nahmen etwa Essstörungen bei Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren im Zeitraum 2019 bis 2021 um ganze 54% zu (Quelle: DAK Kinder und Jugendreport 2022).
Die Kosten einer Schüler BU hängen von verschiedenen Risikofaktoren ab. Ganz allgemein gehören dazu:
Kinder haben hier gegenüber Erwachsenen meist deutliche Vorteile, was die Beitragseinstufung anbelangt. Beispielsweise haben Schüler in der Regel noch keine besonders "gefährlichen" Hobbys.
Zudem ist die Einstufung als "Schüler" meist deutlich günstiger wie bei vielen Berufsgruppen. Allerdings spielt auch die Schulform eine wichtige Rolle - hier gibt es teils große Unterschiede.
Bei Gymnasiasten wird eher davon ausgegangen, dass sie eine akademische Laufbahn einschlagen und damit ein nierigeres Risiko haben berufsunfähig zu werden als Schüler der Mittel- oder Realschule, die vielleicht eher ins Handwerk einsteigen – das spiegelt sich auch in der Beitragskalkulation wider.
Einer der wichtigsten Punkte für die Kosten ist natürlich die Höhe der BU-Rente, also die Summe, die im Falle einer Berufsunfähigkeit monatlich ausbezahlt werden soll.
Schüler-BUs begrenzen die Absicherung dabei meist auf maximal 1.000€ bis 1.500€ Das ist oft auch abhängig von der bestehenden Schulform. Bei der LV1871 beispielsweise können in allen Schulformen maximal 1.100 Euro BU-Rente abgesichert werden. Ausnahme: Schüler der gymnasialen Oberstufe dürfen bis zu 1.500 Euro absichern (weil davon auszugehen ist, dass viele davon ein Studium anstreben).
Aber auch die Laufzeit der BU-Absicherung ist wichtig für die monatlichen Kosten. Bei Abschluss kannst du wählen, wie lange der Schutz greifen soll, beispielsweise bis 55, 60 oder 67 Jahre. Je länger die Versicherung läuft, desto höher natürlich die Kosten, da im höheren Alter das Risiko für eine Berufsunfähigkeit deutlich ansteigt.
Tipp: Bei manchen Versicherungen kannst du ein wenig sparen, wenn du jährliche Zahlweise statt monatlicher Zahlung wählst (0 bis 5% je nach Anbieter).
Schulform |
Alter |
Zahlbeitrag |
|---|---|---|
Grundschule |
8 Jahre |
47,50€ |
Mittelschule |
12 Jahre |
59,43€ |
Realschule |
12 Jahre |
43,24€ |
Gymnasium |
12 Jahre |
35,53€ |
gymn. Oberstufe |
17 Jahre |
34,65€ |
Quelle: eigene Recherche: Schüler-BU LV1871 mit 1.000€ BU-Rente, Laufzeit bis 67 Jahre, ohne Zusatzbausteine
Der Hauptvorteil einer Schüler-BU ist sicherlich der, dass man bereits frühzeitig den Grundstein für die Erwachsenen-BU legt – und zwar in zweierlei Hinsicht:
Zum einen, weil die Beiträge in jungen Jahren als Schüler deutlich günstiger sind als bei späterer Absicherung (insbesondere in risikoträchtigen Berufen). Wer früh startet, schafft damit die Grundlage für eine langfristig günstige BU. Zum anderen, weil viele Erwachsene aufgrund ihres dann nicht mehr optimalen Gesundheitszustandes Probleme haben, überhaupt eine BU abschließen zu können (Stichwort Gesundheitsprüfung).
Als Schüler hat dein Kind ja noch keinen konkreten Beruf – einige Anbieter (z.B. die Nürnberger) bieten daher für Schüler keine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung an, sondern eine sogenannte "Schulunfähigkeitsversicherung".
Hört sich auf den ersten Blick auch plausibel an – hier ist speziell die Tätigkeit des Schülers abgesichert. Als "schulunfähig" gilt ein Kind i.d.R. dann, wenn es z.B. für mindestens 6 Monate weniger als die Hälfte der Zeit am Schulunterricht teilnehmen kann.
Auch Probleme bei der Bewältigung der Hausaufgaben, des Schulweges oder die fehlende Ausstattung der Schule können eine Rolle spielen. Solch eine Situation kann Familien vor große Probleme stellen.
Doch bei der Schulunfähigkeitsversicherung gibt es einen großen Haken: Denn die Schulunfähigkeitsversicherung endet i.d.R. mit dem Ausscheiden aus der Schule. Zwar bieten die meisten Anbieter einen optionalen Wechsel in die selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) an – meist sogar ohne erneute Gesundheitsprüfung.
ABER: bei diesem Übergang von der Schulunfähigkeitsversicherung zur BU findet eine Neueinstufung anhand des dann ausgeübten Berufes statt, was insbesondere bei handwerklichen oder gefährlichen Tätigkeiten zu deutlich höheren Beiträgen führt.
Wesentlich sinnvoller ist es daher direkt eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler abzuschließen. Die Schüler-BU sichert nämlich automatisch alle Möglichkeiten der Berufswahl ab – egal für welche Tätigkeit sich der heutige Schüler später entscheidet, die Beiträge bleiben stabil (sehr wichtig insbesondere für Schüler mit einem handwerklichen Berufsziel oder "besonderen" Berufswünschen wie z.B. Profisportler).
Dabei ist unbedingt auf eine saubere Definition der "Schulunfähigkeit" zu achten, damit es in einem Leistungsfall während der Schulzeit nicht zu Diskussionen und Problemen kommen kann.
Genauso wie bei Erwachsenen, müssen auch für Kinder im Rahmen der Schüler-BU Gesundheitsfragen beantwortet werden. Je nach Gesundheitszustand kann der Abschluss einer Schüler-BU unter Umständen erschwert sein.
Einige Versicherungen bieten speziell für Schüler BU-Tarife mit vereinfachten Gesundheitsfragen an, d.h. die Gesundheits- und Risikoprüfung ist dabei weniger "streng" und oft sind auch die Abfragezeiträume verkürzt (z.B. nur 3 statt 5 Jahre).
In jedem Fall gilt: Man darf das Thema Gesundheitsprüfung nicht auf die leichte Schulter nehmen – nichts ist dramatischer als jahrelang Beiträge zu bezahlen und gerade dann, wenn man die Leistung braucht, zahlt die Versicherung nicht. Solche Fälle schaffen es ja auch all zu häufig ins Boulevard-TV und sogenannte Verbraucherschutz-Sendungen.
Doch keine Sorge: Mit einem verantwortungsvollen Umgang lassen sich derartige Probleme fast vollständig vermeiden. Wenn dein Kind gesundheitliche Probleme hat oder hatte, ist es wichtig, diese sorgsam aufzubereiten.
Dabei sollte man sich nicht unbedingt auf formelle Fragebögen der Versicherungsgesellschaften verlassen. Oft werden hier Details wesentlich umfangreicher und länger abgefragt als es im regulären Antrag der Fall ist. Besser ist es meist, selbst eine eindeutige und klare Stellungnahme zur bestehenden Erkrankung anzufertigen und diese ggf. mit ärztlichen Attesten zu untermauern.
Ist unklar, ob und unter welchen Bedingungen eine Annahme bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften erfolgen kann, bietet sich eine anonyme Risikovoranfrage an. Dabei macht es allerdings keinen Sinn, möglichst breit zu streuen und möglichst viele Versicherungen anzufragen.
Das mag auf den ersten Blick zwar sinnvoll erscheinen – doch Versicherungen haben relativ wenig Interesse daran, Risikovoranfragen zu bearbeiten und am Ende des Tages dennoch "leer" auszugehen. Daher ist unsere Strategie eher die, gezielt einige wenige Kandidaten anzufragen, mit denen wir bereits positive Erfahrungen machen durften.
Die Risikoprüfer der angefragten Gesellschaften wissen ihrerseits, dass sie von uns hervorragend aufbereitete Anfragen bekommen und wir ihnen bereits viel Arbeit abgenommen haben - ein gegenseitiges Geben und Nehmen.
Es gibt große Unterschiede bei den Bedingungen für die Schüler-BU – und einiges, worauf du achten solltest. Die Versicherungsgesellschaften bieten sehr unterschiedliche Bedingungen, Klauseln und Zusatzoptionen. Unsere Zusammenstellung zeigt dir, welche Bedingungen du aber unbedingt beachten solltest:
Normalerweise reicht der Abschluss einer BU für dein Kind vollkommen aus. Doch wenn schon heute vorgezeichnet ist, dass dein Kind später einen Beruf mit sehr hohem Einkommen ergreifen wird, könnte es überlegenswert sein, schon jetzt als Schüler eine zweite BU abzuschließen.
Denn auch mit allen Nachversicherungs- und Karriere-Garantien ist die mögliche Absicherung später begrenzt –willst du jetzt schon auf Nummer sicher gehen und deinem Kind die Absicherung eines sehr hohen Gehaltes ermöglichen, sollte man die BU-Leistung auf 2 Anbieter aufteilen.
Damit du dir einen Überblick verschaffen kannst, haben wir die wichtigsten Versicherungstarife der Schüler-BU für dich ausgewertet und die Ergebnisse übersichtlich in einer Tabelle bereitgestellt.
Versicherung |
Eintrittsalter ab |
max. |
max. |
einfache |
max. |
Besserstellung? |
neue |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Allianz |
10 |
1.500€ |
5% |
Nein |
1.500€ |
Ja |
Nein |
Alte Leipziger |
10 |
1.500€ |
5% |
Nein |
2.500€ |
Ja |
Nein |
AXA |
8 |
1.500€¹ |
3% |
Nein |
3.000€ |
Ja |
Nein |
BarmeniaGothaer |
15 |
1.500€ |
3% |
kürzerer Abfragezeitraum (3 Jahre) |
6.000€ |
Ja |
Nein (einmalig) |
Bayerische |
10 |
1.500€ |
3% |
Nein |
6.000€ |
Ja |
Nein |
Condor/R+V |
10 |
1.500€² |
5% |
Nein |
2.500€ |
Ja |
Nein³ |
Continentale |
10 |
1.500€ |
3% |
Nein |
2.500€ |
Ja⁴ |
Nachmeldepflicht Beruf |
Dialog |
15 |
1.000€ |
3% |
Nein |
4.000€ |
Ja |
Nein |
Hannoversche |
15 |
1.500€ |
5% |
Ja |
6.000€ |
Ja |
Nein |
HDI |
10 |
1.500€ |
3% |
Teilweise |
3.000€ |
Ja⁵ |
Teilweise |
Helvetia Baloise |
10 |
1.500€ |
5% |
Ja |
6.000€ |
Ja |
Nein |
LV1871 |
6 |
1.500€⁶ |
3% |
für Gymnasiasten |
7.800€ |
Ja |
Nein |
Nürnberger |
10 |
1.500€ |
5% |
Ja |
4.000€ |
Ja⁵ |
Nein |
Signal Iduna |
10 |
1.250€ |
5% |
verkürzte Fragen |
3.000€ |
Ja |
Nein |
Stuttgarter |
10 |
1.500€ |
5% |
Nein |
6.000€ |
Ja |
Nein |
Swiss Life |
10 |
1.500€ |
5% |
Nein |
4.000€ |
Ja |
Ja |
Volkswohl Bund |
10 |
1.500€ |
5% |
Nein |
6.000€ |
Ja |
Teilweise |
Württembergische |
10 |
1.000€ |
5% |
Ja |
3.000€ |
Ja |
Ja |
Zurich |
10 |
1.500€ |
3% |
Nein |
2.500€ |
Ja |
Nein |
¹bis 10. Klasse: max. 1.250€, gymn. Oberstufe: bis 1.500€
²bis 10. Klasse: max. 1.000€, gymn. Oberstufe: bis 1.500€
³erneute Risikoprüfung entfällt nur mit Karrieregarantie
⁴nur mit Aufpreis, im Karrierepaket
⁵mit erneuter Gesundheitsprüfung
⁶max. 1.500€ für gymn. Oberstufe, alle anderen Schulformen max. 1.100€
Auch vor dem 6. Lebensjahr kannst du dein Kind bereits für das Risiko der Berufsunfähigkeit absichern und den Gesundheitszustand "einfrieren". Dafür sind aktuell vor allem zwei Optionen besonders interessant:
Die Nürnberger bietet mit ihrer Kindervorsorge "Vermögensaufbau4Kids" eine fondgebundene Kinderrentenversicherung direkt ab der Geburt an. Mit 10 Jahren kann der Wechsel in eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung folgen – mit einer BU-Absicherung von bis zu 1.000€.
Eine Grundfähigkeitenversicherung bietet z.B. die Alte Leipziger an – diese ist ab dem 6. Lebensmonat abschließbar. Sie zahlt eine Rente, wenn bestimmte geistige oder körperliche Fähigkeiten verloren gehen – also z.B. Sehen, Sprechen oder der Gebrauch der Hände. Die Absicherung gilt dabei ab sofort. Auch bei diesem Produkt ist ein Wechsel in eine Schüler-BU ab dem 10. Lebensjahr möglich.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler ist eine sinnvolle und vorausschauende Absicherung. Sie schützt nicht nur vor den finanziellen Folgen einer frühen gesundheitlichen Einschränkung, sondern sichert vor allem günstige Beiträge und gute Vertragsbedingungen für die Zukunft.
Entscheidend ist dabei die richtige Tarifauswahl: Starke Nachversicherungsmöglichkeiten, saubere Bedingungen und keine erneute Risikoprüfung beim späteren Berufseinstieg sind zentrale Qualitätsmerkmale. Wer früh handelt und sorgfältig auswählt, schafft eine stabile Grundlage für den lebenslangen BU-Schutz seines Kindes.

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Die Laufzeit der BU kann zwar angepasst werden, beschränkt sich aber auf ein max. Endalter von 67 Jahren. Das ist auch ratsam, das Endalter auf 67 zu setzen, damit dein Kind im Falle einer Berufsunfähigkeit bis zum gesetzlichen Renteneintritt abgesichert ist. Eine zu kurze Laufzeit (z.B. eine BU nur bis 60) kann im Ernstfall zu einer großen Versorgungslücke führen.
Schüler-BUs haben nicht automatisch eine bessere Risikoprüfung als reguläre BUs. Es gibt aber durchaus Versicherungen, die weniger strenge Gesundheitsfragen für Schüler anbieten. Es handelt sich dabei um weniger umfangreiche und ausführliche Fragebögen - teilweise auch mit geschlossenen Fragestellungen.
Dazu gehören die LV1871, die Baloise und die Nürnberger. Teilweise ermöglicht auch die HDI eine vereinfachte Prüfung, je nach Beruf der Eltern.
Auch wenn einige damit werben: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen gibt es nicht – auch nicht für Schüler! Denn das ginge mit einem zu großen Risiko für die Versicherungen und steigenden Kosten einher. Die Folge wäre, dass die Beiträge extrem ansteigen würden, wenn sehr viele kranke Personen ohne Gesundheitsprüfung versichert wären.
Der Beitrag hängt maßgeblich von der besuchten Schule bzw. Schulform ab. Wechselt dein Kind z.B. von der Realschule aufs Gymnasium, verringert sich der monatliche Beitrag - aber nur, wenn dein Tarif eine Beitragsüberprüfungsoption anbietet. Bei Wechsel auf eine Schulform mit niedrigerem Bildungsgrad (z.B. vom Gymnasium auf die Realschule) bleibt der günstigere Beitrag erhalten.
Bei den meisten Versicherungen, nein. So bleibt der günstige Beitrag erhalten – auch wenn z.B. ein risikoreicher Beruf gewählt wird. Sofern die Absicherungssumme oder Laufzeit nicht erhöht wird. Doch Vorsicht: Einige Anbieter behalten sich eine erneute Prüfung beim Einstieg ins Berufsleben vor – diese eignen sich daher nicht als Schüler-BU!
Einige Schüler-BUs bieten sog. Besserstellungsklauseln an. Mit einer solchen Klausel lässt sich später bei Wahl eines risikoärmeren Berufes die Umstellung in eine günstigere Beitragsgruppe beantragen. Wichtig: Die Versicherung kann dein Kind nur besser stellen, niemals schlechter. Aber dennoch Vorsicht – manche Versicherungen verlangen eine erneute Gesundheitsprüfung!
Solange die jeweils geltende Obergrenze nicht erreicht ist, ist eine Erhöhung möglich. Für eine Schüler-BU liegt die Grenze je nach Versicherung bei ca. 1.000€-1.500€. Mit einer Nachversicherungsgarantie kann die Absicherung später auf ca. 3.000€ erhöht werden – mit einer guten Karriereklausel sogar noch mehr.
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