Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten (Studenten-BU)
- Studenten-BU = sinnvolle Vorsorge im Studium
- Früh einsteigen – dauerhaft günstig versichert
- Worauf du als Student achten solltest
Update: aktualisiert 30.07.2026
Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) – brauche ich die als Student oder Studentin schon? Ich arbeitet ja noch gar nicht? Deine Zukunft hängt trotzdem von deiner Arbeitskraft ab!
Rund jeder vierte Erwerbstätige wird im Laufe seines Lebens berufsunfähig. Was die meisten nicht wissen: Gerade Studenten sind im Ernstfall völlig ungeschützt – es gibt keine gesetzliche Absicherung: Weder Krankengeld noch Erwerbsminderungsente.
Daher ist eine BU für Studenten sinnvoll! Der Einstieg in jungen Jahren ist dabei nicht nur besonders günstig, sondern auch sicherer, weil du noch gesund bist. In diesem Ratgeber erfährst du, worauf du beim Abschluss unbedingt achten solltest.
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Berufsunfähig während Studium: Kein Anspruch auf Krankengeld oder Erwerbsminderungsrente – finanzieller Absturz droht
Monatliche BU-Rente: Leistet, wenn du dein Studium aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr fortführen kannst
Je früher, desto besser: Du profitierst von niedrigen Beiträgen (ab ca. 25 €/Monat) & sicherst dir deinen aktuellen Gesundheitszustand dauerhaft
Häufigste BU-Ursache bei jungen Menschen ist psychisch: Schon im Studium ist das Risiko hoch, z.B. durch Prüfungsstress, Burnout, Depression
Top-Tarife bieten vollen Schutz für Studenten: Inklusive Nachversicherung, Beitragsstabilität beim Fachwechsel und ohne abstrakte Verweisung
Unsere Empfehlung: Die BU-Tarife von Alte Leipziger, LV 1871 oder Hannoversche bieten exzellenten Schutz speziell für Studenten
Kurz gesagt: Ja, eine BU ist absolut sinnvoll – auch für Studenten. Selbst wenn du aktuell noch kein eigenes oder nur ein geringes Einkommen hast, ist deine Arbeitskraft bereits heute dein wichtigstes Kapital – schließlich soll sie dir in den kommenden Jahrzehnten ein gutes Leben ermöglichen. Doch was passiert, wenn du dein Studium aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musst?
Ohne eine Berufsunfähigkeitsversicherung stehst du als Student im Ernstfall finanziell mit dem Rücken zur Wand. Denn während Arbeitnehmer im Krankheitsfall zunächst Krankengeld erhalten und unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente haben, gilt das für dich als Student nicht.
Du bekommst kein Krankengeld, da du in der Regel keiner sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehst, und du hast auch keinen Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente, weil dir dafür die nötigen Beitragsjahre fehlen. Gleichzeitig reicht dein Nebenjob kaum, um dich langfristig über Wasser zu halten – und solltest du dein Studium abbrechen müssen – fällt auch das BAföG ersatzlos weg.
Das bedeutet: Du kannst plötzlich weder studieren noch arbeiten – und es kommt keine staatliche Leistung, die dich auffängt. Ohne eigene Rücklagen oder Unterstützung der Familie bleibt dir dann oft nur der Gang zum Sozialamt. Genau hier springt die BU ein – sie ersetzt dein zukünftiges Einkommen, wenn du es aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst erwirtschaften kannst.
Stell dir vor, du bist 23, studierst auf Lehramt und bekommst plötzlich eine Diagnose, die dich zwingt, dein Studium aufzugeben. Ohne BU musst du entweder bei deinen Eltern einziehen oder Sozialhilfe beantragen. Mit einer BU bekommst du dagegen eine monatliche Rente, z. B. 1.500 Euro, max. bis zum Ende deiner Vertragslaufzeit (oft bis zum 67. Lebensjahr).
Wer nach dem Studium im konstant 2.500 Euro netto verdient, erwirtschaftet in 40 Jahren rund 1,2 Millionen Euro Einkommen und das gilt ohne Gehaltserhöhungen! Diese Summe ist dein persönlicher „Wert“, den du im Laufe deines Berufslebens aufbaust. Eine BU sichert diesen. Eine Studenten-BU ist daher keine unnötige Luxusversicherung. Sie ist ein intelligenter Schritt, um deine Zukunft zu sichern – in einer der günstigsten Lebensphasen überhaupt.
Viele Studierende denken: „Ich bin jung, gesund und sportlich – Berufsunfähigkeit betrifft doch nur ältere Arbeitnehmer.“ Doch genau das ist ein gefährlicher Irrtum. Die Statistik zeigt klar: Berufsunfähigkeit kann jeden treffen – auch Studenten. Und die Hauptursachen dafür sind nicht Knochenbrüche oder spektakuläre Unfälle, sondern deutlich alltäglicher:
An erster Stelle stehen mittlerweile psychische Erkrankungen. Depressionen, Angststörungen oder Burnout – all das sind typische Diagnosen, die schon im Studium auftreten können. Leistungsdruck, Prüfungsangst, finanzielle Sorgen und das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen, führen bei vielen jungen Erwachsenen zu gesundheitlichen Problemen.
Laut Studien haben etwa 17 % aller Studierenden bereits eine psychische Diagnose erhalten – Tendenz steigend. Und wer diese Vorerkrankungen erst einmal in der Krankenakte stehen hat, bekommt später oft keinen BU-Schutz mehr oder nur zu erschwerten Bedingungen.
Neben der Psyche sind auch Rückenschmerzen, Bandscheibenprobleme und chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates ein häufiger Grund für Berufsunfähigkeit. Und selbst schwere Krankheiten, wie Krebs können auch jüngere Menschen betreffen.
Berufsunfähig zu werden ist also keine Frage des Alters, sondern eine Frage der Umstände – und die können sich schneller ändern, als dir lieb ist. Gerade deshalb ist es wichtig, den Schutz frühzeitig auf sichere Beine zu stellen, am besten solange du noch gesund bist.

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Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist eine private Absicherung deiner Arbeitskraft. Sie zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage bist, deinen bisherigen Beruf oder dein Studium auszuüben. Und zwar bereits, wenn du voraussichtlich mindestens sechs Monate lang zu weniger als 50 % leistungsfähig bist. Wie hoch diese Rente ausfällt, legst du beim Abschluss selbst fest – zum Beispiel 1.000 oder 1.500 Euro im Monat.
Der Ablauf ist einfach: Du stellst im Ernstfall einen Leistungsantrag beim Versicherer. Dann wird geprüft, meistens anhand von ärztlichen Attesten, ob du wirklich berufsunfähig im Sinne des Vertrags bist. Wird das bestätigt, bekommst du die BU-Rente so lange ausgezahlt, wie die Berufsunfähigkeit andauert – im Extremfall bis zum Ende der Vertragslaufzeit, oft bis zum 67. Lebensjahr.
Der Schutz gilt dabei unabhängig davon, warum du berufsunfähig wirst – ob durch Depression, Krebs, ein Rückenleiden oder einen Sportunfall. Wichtig ist nicht die Ursache, sondern ob du deiner Tätigkeit noch nachgehen kannst.
Und noch ein Pluspunkt: Die BU-Rente ist in den allermeisten Fällen steuerfrei, da die zu zahlende Steuer unter dem Grundfreibetrag liegt. Falls du später in einem steuerlich geförderten Kombiprodukt vorsorgst, kann sich daran etwas ändern – aber bei privaten BU-Tarifen gilt: netto = brutto.
Mit der BU sicherst du also nicht deine aktuelle Situation ab, sondern deine berufliche und finanzielle Zukunft – und das mit einem einfachen Prinzip: Wenn du nicht mehr arbeiten kannst, bekommst du trotzdem Geld.
Ob du als Student im Sinne der BU-Versicherung giltst, ist nicht immer so offensichtlich, wie es klingt. Für die meisten Versicherer zählt als Student, wer an einer staatlich anerkannten Hochschule oder Fachhochschule eingeschrieben ist und sein Studium hauptberuflich betreibt.
Konkret gilt als Student wer:
Ein Vollzeitstudium (z.B. Bachelor, Master, Staatsexamen) absolviert
Ein duales Studium absolviert, in dem der akademische Anteil überwiegt
Anders sieht es beim berufsbegleitenden Studium aus. Wer bereits voll berufstätig ist und z.B. ein Fernstudium macht, wird nicht als Student sondern in seinem Beruf eingestuft.
Ein Praktikum, Neben- oder Werkstudentenjob ist jedoch kein Problem, da das Studium in der Regel die Hauptbeschäftigung bleibt. Erst wenn das Arbeitsverhältnis das Studium in den Hintergrund drängt, kann sich das ändern.
Wenn es um die Berufsunfähigkeitsversicherung geht, gilt ein Grundsatz ganz besonders: Je früher du abschließt, desto besser. Und das aus gleich mehreren Gründen.
Der wichtigste Vorteil ist dein aktueller Gesundheitszustand. In jungen Jahren hast du in der Regel noch keine gravierenden Diagnosen, Klinikaufenthalte oder psychischen Vorerkrankungen. Genau das macht den Abschluss einer BU so unkompliziert. Denn je mehr Diagnosen sich später in deiner Patientenakte sammeln, seien es Depressionen, Rückenprobleme oder Allergien, desto schwieriger wird es, eine BU ohne Ausschlussklausel oder Beitragszuschlag zu bekommen. Manche bekommen später sogar gar keinen Vertrag mehr.
Auch die Höhe deiner BU-Prämie richtet sich stark nach deinem Eintrittsalter und der Beitrag wird für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Wenn du also mit 21 Jahren abschließt, zahlst du dauerhaft den „Studentenbeitrag“ – egal welchen Beruf du später einschlägst. Das ist ein Vorteil, besonders wenn du später einen Beruf mit hoher Risikobewertung wählst, z.B. Musiker oder Chirurg.
Schließt du hingegen erst mit 30 ab, kann der Beitrag schon deutlich höher ausfallen und das bei gleicher Absicherung. Dazu kommt: Viele Versicherer bieten vereinfachte Gesundheitsprüfungen nur bis zu einem bestimmten Alter oder nur für bestimmte Zielgruppen, wie z.B. Studenten an. Wer zu lange wartet, verspielt diese Chance.
Viele denken: „Ich kümmere mich um die BU, wenn ich fertig bin mit Studieren.“
Doch Vorsicht – manchmal ist selbst das Studium schon zu spät:
👉 Deshalb: Nicht abwarten. Wer gleich zu Studienbeginn abschließt, sichert sich niedrige Beiträge und seinen gesunden Status – egal, was später passiert.
Die gute Nachricht vorweg: Als Student bekommst du eine BU-Versicherung so günstig wie nie wieder im Leben. Der monatliche Beitrag hängt aber von verschiedenen Faktoren ab – vor allem von deinem Alter, deinem Studienfach, der gewünschten BU-Rente und dem Endalter des Vertrags (z. B. bis 67 Jahre). Wie sich die BU-Kosten generell berechnen, liest du in unserem Ratgeber Was kostet eine BU?
Je nach Anbieter und Studienrichtung kannst du eine solide Berufsunfähigkeitsversicherung schon ab rund 25 bis 30 Euro pro Monat abschließen. Wer ein eher risikoarmes Fach wie BWL, Jura oder Informatik studiert, zahlt meist weniger als ein Sport-, Musik- oder Medizinstudent. Auch Zusatzbausteine wie eine Dynamik wirken sich auf den Beitrag aus – sind aber meist sinnvoll und lohnen sich langfristig.
Zur Orientierung hier ein paar konkrete Kostenbeispiele (Stand: 2025). Bedenke, dass es sich nur um Beipielswerte handelt. Wie hoch dein tatsächlicher Beitrag ausfällt, ist immer eine Einzellfallentscheidung und hängt von vielen Faktoren (z.B. Anbieter, Alter, Vorerkrankungen, gefährlichen Hobbys oder Zusatzbausteinen) ab:
LV1871 |
Gothaer |
Die Bayerische |
Hannoversche |
|
|---|---|---|---|---|
Medizin |
43,61 € |
46,60 € |
45,36 € |
51,42 € |
BWL |
41,47 € |
46,60 € |
37,50 € |
51,42 € |
Jura |
42,76 € |
38,60 € |
45,36 € |
51,42 € |
Sport |
69,72 €* |
73,20 € |
75,86 € |
84,96 € |
Lehramt |
86,62 €* |
50,60 €** |
63,53 € |
84,96 € |
Journalismus |
52,95 € |
114,20 € |
75,86 € |
84,96 € |
Lass dir nicht nur den Netto-Beitrag (Zahlbeitrag) zeigen, sondern auch den Bruttobeitrag (Höchstsatz). Bei seriösen Anbietern liegt der Unterschied zwischen beiden relativ eng – bei problematischen Tarifen dagegen weit auseinander. Das kann später teuer werden, wenn Überschüsse wegfallen und der Versicherer auf den Brutto-Beitrag hochsetzt. Weitere Infos zum Thema findest du hier: Brutto- oder Nettobeitrag – einfach erklärt.
Zusätzlich kannst du mit der Zahlungsweise sparen: Wer jährlich statt monatlich zahlt, bekommt je nach Anbieter bis zu 5 % Rabatt auf den Gesamtbeitrag.
Eine gute BU-Versicherung besteht nicht nur aus einem günstigen Beitrag. Die Bedingungen müssen stimmen, sonst hilft dir der Vertrag im Ernstfall wenig. Gerade als Student solltest du auf bestimmte Punkte ganz besonders achten. Ratings, wie der aktuelle BU-Test von Stiftung Warentest, können dabei nur eine erste Orientierung liefern. Entscheidend ist, ob der Tarif wirklich zu deinem Studium, deinem Gesundheitszustand und deinen späteren Erhöhungsmöglichkeiten passt.
Ganz einfach: Dein Vertrag läuft nahtlos weiter. Du musst keinen neuen Antrag stellen, keine Gesundheitsfragen beantworten und erhältst weiterhin vollen Schutz – nur eben nicht mehr für dein Studium, sondern für deinen neuen Beruf.
Damit deine BU auch nach dem Uniabschluss optimal zu deinem Leben passt, solltest du beim Berufseinstieg ein paar Dinge aktiv angehen:
Dadurch passt sich dein Beitrag an. Aber nur wenn du tatsächlich Änderungen vornimmst, ansonsten würde er gleich bleiben. Das gilt auch wenn dein neuer Beruf risikoreicher ist. Gute BU-Tarife für Studenten verzichten bewusst auf eine Nachmeldepflicht beim Berufswechsel.
Auch wenn du nachträglich ein risikoreiches Hobby aufnimmst (z. B. Klettern, Tauchen oder Kickboxen), musst du das nicht nachmelden. Dein Schutz bleibt voll erhalten, solange du nichts an der bestehenden Police änderst.
Lass deine Nachversicherungsoptionen nicht ungenutzt. Sie sind der Schlüssel, um aus deiner „Studenten-BU“ einen vollwertigen Schutz für dein Berufsleben zu machen.
Nicht jeder BU-Tarif passt zu den besonderen Anforderungen eines Studenten. Manche Angebote wirken auf den ersten Blick günstig – enthalten aber Fallstricke, die im Leistungsfall teuer werden können. Dazu gehören:
Für viele Studenten kann es sinnvoll sein, die Berufsunfähigkeitsabsicherung auf zwei Verträge bei unterschiedlichen Anbietern aufzuteilen. Das klingt erstmal nach mehr Aufwand, bringt aber spürbare Vorteile. Besonders gesundheitsbewusste Studenten mit ambitionierten Berufs- oder Einkommenszielen können davon profitieren.
Die Aufteilung auf zwei Verträge ist nur minimal teurer. In der Regel zahlst du ca. 3–5 % mehr Beitrag im Vergleich zu einer einzigen BU. Der Zugewinn an Sicherheit, Nachversicherungsvolumen und Flexibilität rechtfertigt diesen kleinen Aufpreis in vielen Fällen.
Starter-Tarife in der BU (auch „Einsteiger-BU“ genannt) klingen auf den ersten Blick attraktiv: Du zahlst in den ersten Jahren einen deutlich reduzierten Beitrag, der erst später ansteigt. Klingt verlockend, ist aber in der Praxis oft die schlechtere Wahl.
Denn was viele übersehen: Die Ersparnis in den ersten Jahren wird später durch gestaffelte Beitragssprünge kompensiert, sodass du über die gesamte Laufzeit in Summe meist mehr bezahlst als mit einem normalen BU-Tarif.
Außerdem sind bei vielen Starter-Tarifen während der Einstiegsphase wichtige Funktionen wie Dynamik oder Nachversicherung eingeschränkt oder gar nicht verfügbar. Du verlierst dadurch wertvolle Jahre, in denen deine BU-Rente nicht mit der Inflation steigen kann. Das kann sich gerade bei einer Vertragslaufzeit bis 67 massiv auswirken.
Wer sich ohnehin auch den normalen BU-Tarif leisten kann, also z. B. statt 25 € auch 35 € monatlich stemmen würde, sollte deshalb lieber gleich den regulären Tarif wählen. Oft ist genau das am Ende die bessere Basis für eine langfristig günstige BU.
Wir begleiten dich Schritt für Schritt auf deinem Weg zu einer passenden BU – kostenlos und unabhängig. Nimm noch heute Kontakt zu uns auf und lass dich von unserem erfahrenen Team beraten.
Mittlerweile bieten viele Versicherer spezielle BU-Tarife für Studenten an. Doch nicht alle erfüllen die Anforderungen, die im Studium und beim späteren Berufsstart wirklich zählen. Damit du den Überblick behältst, haben wir dir hier eine Auswahl von besonders empfehlenswerten BU Anbietern zusammengestellt – inklusive der wichtigsten studentengerechten Vertragsdetails.
📌 Hinweis: Diese Übersicht basiert auf aktuellen Marktanalysen, Fachratings und praktischen Erfahrungen mit den jeweiligen Anbietern (Stand 07/2026).
Versicherer |
Max. BU-Rente |
Nachversicherung |
Verweisung im Studium |
Dynamik |
Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
Alte Leipziger |
bis 2.000 € |
+100–150 % bei Berufseinstieg möglich |
nein |
ja, bis 5 % |
Studium = Beruf, großzügige Leistungsregelungen, Antragsfragen gehen nur 3 Jahre zurück |
LV 1871 |
bis 1.500 € |
+150 % beim Einstieg, ohne Risikoprüfung (mit Karrieregarantie bei bestimmten Berufen auf bis zu 7.800 €) |
nein |
ja, 3–5 % |
AU-Klausel nachrüstbar, starke „Zukunftsgarantie“, sehr gute Definition für Studenten & wenige Gesundheitsfragen |
Hannoversche |
bis 2.000 € |
mehrfach möglich, ereignis- & anlassbezogen |
nein |
ja |
solide Konditionen, attraktive Aktionsangebote für Studenten |
Helvetia Baloise |
bis 2.000 € |
mehrfach nachversicherbar, ohne Risikoprüfung (auf max. 4.000 €) |
nein |
ja |
sehr flexibel, besonders für Akademiker geeignet |
Allianz |
bis 2.000 € |
+100 % bei Berufsbeginn (max. auf 2.000 € bzw. 3.000 € mit Berufseinsteigerklausel) |
nein |
ja |
hohe Finanzstärke, stabile Kalkulation |
Volkswohl Bund |
bis 2.000 € |
mehrere Optionen |
nein |
ja |
AU-Klausel bis Alter 20 automatisch inklusive |
Condor |
bis 2.000 € |
mehrfach möglich inkl. 2x Günstigerprüfung (BU-Rente kann aber max. verdoppelt werden) |
nein |
ja |
Dienstunfähigkeitsklausel inkludiert, Nachversicherung ohne Risikoprüfung, keine finanzielle Schlechterstellung bei Studienabbruch |
Die Bayerische |
bis 2.000 € |
Erhöhung mehrmals ohne Risikoprüfung möglich, Günstigerprüfung bei Berufseinstieg (aber: Nachversicherung erlischt nach temporärem Ausfall) |
nein |
ja |
DU-Klausel automatisch mitversichert, Gesundheitsfragen gehen meist nur 3 Jahre zurück |
Nürnberger |
bis 1.500 € |
hohe Nachversicherungsmöglichkeit (bis zu 7.500 € mit Karrieregarantie) ohne erneute Risikoprüfung |
nein |
ja |
echte DU-Klausel mit Wechsel-Option aus der BU, vereinfachte Gesundheitsprüfung für unter 30-Jährige, atmende Dynamik ermöglicht bis zu 10.000 € BU-Rente |
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist und bleibt der Goldstandard, wenn es um den Schutz deiner Arbeitskraft geht. Trotzdem gibt es Situationen, in denen ein BU-Abschluss nicht möglich ist – etwa weil du gerade erst eine psychische Behandlung hattest oder eine chronische Erkrankung deine Versicherbarkeit einschränkt. Für diesen Fall lohnt sich ein Blick auf Alternativen, auch wenn sie die BU nicht vollständig ersetzen können.
Wenn du keine BU bekommst, ist eine Kombination aus Grundfähigkeits- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung besser als gar kein Schutz. Aber: Sobald du gesundheitlich wieder „BU-fähig“ bist, solltest du sie so schnell wie möglich abschließen.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist gerade für Studenten wichtiger, als viele denken. Denn du stehst am Anfang deines Berufslebens und verlierst im Ernstfall nicht nur dein Studium, sondern deine gesamte berufliche Perspektive.
Ohne BU fehlt dir jede Form der Absicherung. Weder Krankengeld noch Erwerbsminderungsrente greifen im Studium. Und wer wartet, riskiert, durch erste Krankheiten oder psychische Belastungen gar nicht mehr versicherbar zu sein.
Die gute Nachricht: Als Student hast du die besten Chancen auf Top-Konditionen. Du bist jung, (noch) gesund und bekommst langfristig günstige Beiträge. Dazu kommen sinnvolle Extras wie Nachversicherung, keine abstrakte Verweisung und dynamischer Schutz – wenn du den richtigen Tarif wählst.
Möchtest du wissen, welcher Tarif für dich und deine Bedürfnisse der Beste ist? Wir von my-finanzheld.de beraten dich gerne zu deinen Optionen und helfen dir eine passende BU abzuschließen.

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Ja, definitiv. Als Student brauchst du kein regelmäßiges Einkommen, um eine BU abzuschließen. Die Versicherer begrenzen lediglich die BU-Rente (z. B. auf 1.500 oder 2.000 €), da keine Einkommensnachweise vorliegen. Wichtig ist nur, dass du hauptberuflich studierst.
Dein BU-Vertrag bleibt bestehen auch wenn du dein Studium wechselst oder abbrichst. Gute Tarife akzeptieren den Fachwechsel ohne Beitragserhöhung oder neue Risikoprüfung. Nach dem Studium wird automatisch dein neuer Beruf versichert.
Ja. Die gesetzliche Krankenversicherung (z. B. Familienversicherung) hat mit der BU nichts zu tun. Die BU ist eine eigenständige private Versicherung und unabhängig von deiner Krankenkassenwahl.
Ja, du kannst deine BU kündigen oder wechseln. Aber Vorsicht: Bei einem Neuabschluss musst du erneut Gesundheitsfragen beantworten und deine Konditionen können schlechter sein. Deshalb ist es oft besser, den bestehenden Vertrag ruhend zu stellen oder anzupassen, statt ihn komplett aufzugeben.
Ein Auslandssemester im Rahmen deines Studiums ist in der Regel kein Problem. Wichtig ist, dass du deinen Lebensmittelpunkt weiterhin in Deutschland hast und dich nicht dauerhaft im Ausland aufhältst. Einige Tarife decken den Versicherungsschutz sogar weltweit ab.
Das kommt darauf an. Eine BU mit bestehenden psychischen Vorerkrankungen abzuschließen ist deutlich schwieriger. Die Voraussetzung ist oft ein milder Verlauf und/oder eine abgeschlossene Therapie. Wenn du aktuell in Behandlung bist oder sie erst kürzlich abgeschlossen hast, wird dein Antrag meist direkt abgelehnt oder zurückgestellt. Je länger deine Erkrankung zurückliegt und desto stabiler dein aktueller Gesundheitszustand ist, desto höher sind deine Chancen auf eine BU.
Bei guten BU-Tarifen wirst du als Student eingestuft, nicht nach dem Ausbildungsberuf. Prüfe aber unbedingt vorher deine Tarifbedingungen oder lasse dich beraten.
Ja, aber der Beitrag kann bei einigen Anbietern ggf. höher ausfallen als bei anderen Studiengängen. Einige Versicherer stufen Medizinstudenten bereits als „Arzt in Ausbildung“ ein, was zu höheren Beiträgen führen kann. Welche Besonderheiten dabei gelten, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Medizinstudenten. Ein Vergleich lohnt sich hier besonders.
Ja, vor allem vor der Verbeamtung. Danach brauchst du einen Tarif mit Dienstunfähigkeitsklausel. Einige Versicherer bieten diese Option schon für Studierende mit klarer Beamtenlaufbahn (z. B. Lehramt). Lass dich dazu gezielt beraten.
Nein, das ist nicht nötig. Gute Schüler-BUs laufen weiter und lassen sich beim Studien- oder Berufseinstieg anpassen (z.B. BU-Rente erhöhen, Dynamik aktivieren etc.). Prüfe aber die Bedingungen deines Vertrags.
Dein Vertrag läuft ganz normal weiter. Du musst nichts neu abschließen. Ab dem Berufseinstieg gilt automatisch dein neuer Job als versicherte Tätigkeit.
Jetzt solltest du aktiv werden und über die Nachversicherung deine BU-Rente erhöhen, damit sie zu deinem neuen Einkommen passt – in der Regel ohne Gesundheitsprüfung.
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