Darum brauchst du unbedingt eine BU !
- Unverzichtbar für jeden, der von seinem Einkommen lebt
- Welche Berufsgruppen besonders profitieren
- Individuelle Risiken richtig einschätzen
Update: aktualisiert 22.06.2026
Stell dir vor, du kannst aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten. Die ersten 6 Wochen übernimmt dein Arbeitgeber die Lohnfortzahlung. Danach bekommst du bis zu 1,5 Jahre Krankengeld von der Krankenkasse – maximal 90 Prozent deines letzten Nettoverdienstes.
Und danach? Ohne Berufsunfähigkeitsversicherung bleibt nur noch Sozialhilfe: 563 Euro (Stand 2024) für eine alleinstehende Person. Dann heißt es: kein schickes Auto mehr, kein Sommerurlaub am Meer und schön Essen im Restaurant ist dann auch nicht mehr drin.
In diesem Ratgeber erfährst du, warum die BU unverzichtbar ist, welche Risiken sie abdeckt und wie du die passende Versicherung für deine Bedürfnisse findest.
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Ohne BU droht nach dem Krankengeld der soziale Abstieg
Früher Abschluss spart Kosten und sichert Schutz langfristig
Günstige Tarife für Bürojobs, höhere Kosten bei Risikoberufen
Beratung ist wichtig, um optimale Leistungen zu sichern
Gesundheitsfragen korrekt beantworten, um Probleme zu vermeiden
Die Rechnung ist einfach: Stell dir vor, du kannst aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten. Dann passiert folgendes:
Woche 1-6: Dein Arbeitgeber bezahlt dein Gehalt zu 100% weiter (Lohnfortzahlung im Krankheitsfall) - die Welt ist noch in Ordnung
Woche 6-84: Die Krankenkasse zahlt 1,5 Jahre lang „Krankengeld“. Das sind höchstens 90 Prozent deines letzten Nettoverdienstes
Danach: Jetzt wird es kritisch! Ohne Berufsunfähigkeitsversicherung bleiben dir nur wenige staatliche Optionen. Wird bei dir zumindest eine teilweise Erwerbsminderung festgestellt, bekommst du eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Diese liegt jedoch meist deutlich unter deinem bisherigen Gehalt. Als letzte Möglichkeit bleibt nur noch Sozialhilfe (oder Bürgergeld, wie es jetzt heißt). Der Satz liegt im Jahr 2024 bei 563 Euro für Alleinstehende. Miete und Heizkosten werden extra berücksichtigt, müssen aber je nach Wohnort „angemessen“ sein
Die einzige Absicherung, die dich vor diesem gesellschaftlichen Absturz schützen kann, ist eine rechtzeitig abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).
Deshalb ist unserer Meinung nach ist die BU, gemeinsam mit der privaten Haftpflichtversicherung, absolut unverzichtbar für fast jede Person.
Es sei denn, du bist Millionär und lebst von Kapitalerträgen - dann brauchst du keine BU. Doch für alle, die von ihrem Arbeits-Einkommen leben müssen, ist eine BU absolut sinnvoll.

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Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeits-Versicherung solltest du dich unbedingt von einem auf BU spezialisierten Versicherungsmakler unterstützen lassen! Es hilft dir nichts, eigenständig eine solche Versicherung abzuschließen, wenn du nicht über alle sinnvollen und notwendigen Optionen im Bilde bist.
Welche Versicherung zu dir und deinem Lebensentwurf passt, entscheiden dein Alter, dein Beruf, dein Gesundheitszustand und selbstverständlich deine Wünsche und Ziele.
Um Einbußen zu vermeiden, empfehlen wir dir, die BU-Versicherung mit einer privaten Krankentagegeld-Versicherung zu kombinieren - vorzugsweise bei einem Anbieter. Das macht es im Fall der Fälle einfacher.
Alleine ist es schwer, die beste Lösung für sich selbst zu finden, weil sich die Versicherungen in ihren Leistungen und Annahmebedingungen mitunter stark unterscheiden.
Mit einer kompetenten Hilfe erhöhst du deine Chancen auf einen Tarif mit optimalen Klauseln und der passenden BU-Leistungshöhe.
Dazu solltest du wissen, dass der Absatz von Versicherungen auf unterschiedlichen Vertriebswegen erfolgt. Wir brauchen hier nichts schön zu reden. Zwischen dir und dem Vermittelnden besteht unter Umständen ein Interessenkonflikt!
Deshalb hier ein wichtiger Tipp! Einen guten Versicherungsschutz erhält nur derjenige, der im Vorfeld der Antragstellung alle risikorelevanten Angaben (wie Gesundheitsfragen) gut und wahrheitsgemäß aufbereitet.
Der Versicherungsvermittler hingegen lebt von seinen Provisionen. Je schneller Du also abschließt, desto eher verdient der Vermittler sein Geld.
Diese "schwarzen Schafe" werden demnach versuchen, dich möglichst schnell zu einem Vertragsabschluss zu bewegen. Da liegt es nahe, die Gesundheitsfragen eher klein zu reden und als weniger wichtig darzustellen. Das kann, wie du inzwischen weißt, fatale Folgen für dich haben!
Und wendest du dich an einen Ausschließlichkeitsvertreter, steht dieser auf der Seite seiner "Pfefferminzia" und vermittelt in deren Auftrag einen BU-Vertrag, der unter Umständen gar nicht zu dir passt!
Und was, wenn dich die "Pfefferminze" ablehnt? Dann musst du ggf. mit einem negativen Eintrag in in der HIS-Wagnisdatei (Hinweis- und Informationsdatei der Versicherungswirtschaft) rechnen und kommst wo anders auch nicht mehr unter. Denn mit Hilfe dieser Datei können Versicherungen Informationen über ihre Kundschaft austauschen.
Als unabhängiger Versicherungsmakler loten wir deine Chancen auf eine normale Annahme, einem möglichen Risikozuschlag oder einer Ablehnung bereits im Vorfeld aus. Das tun wir in Form einer selektiven, anonymen Risikovoranfrage. Du bleibst also jederzeit anonym und hast die Sicherheit, dass deine persönlichen Angaben und Vorerkrankungen nicht gespeichert werden.
Sogar Verbraucherschützer halten eine BU Versicherung für sehr sinnvoll. Im aktuellen BU-Test der Stiftung Warentest wird die Berufsunfähigkeitsversicherung als wichtige Absicherung für alle, die auf ihr Einkommen angewiesen sind, bewertet. Dennoch gibt es immer wieder mal Kritik an der BU.
Ein häufiger Vorwurf lautet, dass Versicherungen selten leisten. Nach dem Motto: „Die wollen doch nur mein Geld und zahlen eh nie.“ Doch die Leistungsstatistiken sprechen eine andere Sprache. Tatsächlich zeigen Zahlen, dass BU Versicherer sehr häufig leisten, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Laut Franke und Bornberg wurden im Jahr 2019 ca. 83 % der BU-Fälle anerkannt und nur ca. 17 % abgelehnt.
Viele Ablehnungen basieren darauf, dass Antragsteller nach der Einreichung ihres BU-Antrags nicht weiter reagieren. Das könnte auf Unklarheiten oder Schwierigkeiten bei der Bearbeitung hinweisen, wird aber oft als Beweis für die angebliche Ineffektivität der BU angeführt.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Gesundheitsprüfung, die einige als unsolidarisch oder ungerecht empfinden. Dass Versicherer die Gesundheit der Versicherten prüfen, finden viele unfair.
Wir sagen ganz klar: Die Gesundheitsprüfung in der BU ist essenziell für das Versicherungsprinzip. Ohne Gesundheitsprüfung könnten Versicherer die Risiken nicht richtig einschätzen und keinen bezahlbaren Schutz anbieten.
Wenn es keine Gesundheitsprüfung gäbe, würden die Beiträge früher oder später deutlich ansteigen, weil sich dann natürlich hauptsächlich Menschen absichern würden, bei denen eine Berufsunfähigkeit auf kurz oder lang absehbar ist. Gesunde Menschen würden wiederum von den hohen Prämien abgeschreckt - und im Endeffekt würde das Versicherungsprinzip damit nicht funktionieren. Diese Kritik ist also zu kurz gedacht.
Viele junge Leute denken, sie könnten mit der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) warten, weil sie ja gesund sind und hoffen, es auch noch (lange) zu bleiben.
Doch man sollte bedenken: Ein früher Abschluss hat erhebliche Vorteile: niedrigere Prämien und eine höhere Wahrscheinlichkeit, gesund zu sein. Das spart Geld und sichert dir diesen essentiellen Schutz langfristig.
Wenn du jung und fit bist, denkst du vielleicht nicht an Berufsunfähigkeit. Doch eine BU für junge Leute kann ein echter Lebensretter sein. Man steckt ja leider nicht drin – niemand kann vorhersehen, wann etwas passiert.
Ein reales Praxisbeispiel: Eine 23-jährige Interessentin (damals Studentin) fragte vor 3 Jahren wegen einer BU bei uns an. Letztlich entschied sie sich gegen eine BU, weil sie dachte, die könnte sie ja später auch noch machen. Jetzt ist sie mit dem Studium fertig und hat leider die Diagnose einer gravierenden Autoimmunerkrankung erhalten – eine BU werden wir ihr jetzt leider nicht mehr vermitteln können.
Auch die Annahme, dass man zu alt für eine BU ist, ist oft falsch. Einige Versicherer bieten den Abschluss sogar im höheren Alter an, vorausgesetzt, du bist gesund genug. Zwar steigen die Prämien mit zunehmendem Alter, doch der Schutz bleibt entscheidend, um im Ernstfall finanzielle Sicherheit zu gewährleisten.
Hier muss man abwägen - es kommt auf das genaue Alter, den Beruf und den Gesundheitszustand an. Während der Abschluss z.B. bei einem top gesunden 40-jährigen Programmier absolut Sinn macht, sieht es bei einem 50-jährigen Handwerker vielleicht anders aus.
Zusammengefasst: Es ist nie zu früh oder zu spät, sich mit der BU zu beschäftigen. Eine kluge Entscheidung heute kann dir morgen viele Sorgen ersparen.
Häufig hört man pauschal: "Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist doch viel zu teuer." Doch das hat sich glücklicherweise geändert. So konnten wir im Laufe der letzten Jahre beobachten, dass die BU für viele Berufsgruppen sogar deutlich günstiger geworden ist!
Das liegt an verbesserten Risikoeinschätzungen, erweiterten Berufsgruppen seitens der Versicherer und einem zunehmenden Wettbewerb, der günstigere Tarife für Kunden ermöglicht. Besonders bestimmte Berufsgruppen sind bei den Versicherern sehr begehrt - zum Beispiel:
BU für Ärzte im Allgemeinen
BU für akademische MINT-Berufe (Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler, Techniker)
BU für Juristen, z.B. Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater
BU für Architekten
Hier sind die Beiträge teilweise deutlich gesunken.
Die andere Seite der Medaille ist leider: Berufe mit einem höheren Risiko sind nicht günstiger geworden – eher im Gegenteil. Das betrifft natürlich viele körperlich arbeitende Berufe, z.B. Alten- und Krankenpfleger oder Handwerker wie Maurer, Steiner oder Dachdecker. Hier wird es schwer, einen bezahlbaren Schutz zu finden.
Aber auch hier sollte man genau hinsehen: Ein Maurer, der zum Beispiel als Bauleiter arbeitet und auch viel im Büro tätig ist, wird unter Umständen deutlich günstiger eingestuft als die Kollegen, die täglich auf dem Bau schuften müssen. Mit einer individuellen Tätigkeitsbeschreibung lassen sich oft günstigere Einstufungen erzielen.
Schütze deine Zukunft mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung - und das solltest du rechtzeitig tun, also so früh wie möglich!
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist kein Luxus, sondern eine notwendige Absicherung für deine finanzielle Zukunft. Die drastischen finanziellen und psychologischen Konsequenzen einer Berufsunfähigkeit können leider auch dich treffen – unabhängig davon, in welchem Job oder in welchem Alter du bist.
Trotz gelegentlicher Kritik an der BU ist sie eine der wertvollsten Versicherungen, die du für dich und deine Familie abschließen kannst. Lass dich nicht von unbegründeten Behauptungen abschrecken – mach dir dein eigenes Bild. Es geht um deine finanzielle Sicherheit.
Kurz gesagt: Jeder, der von seinem Arbeitseinkommen lebt. Unverzichtbar ist die BU für Angestellte, Selbstständige, Studenten und Auszubildende. Lediglich Personen, die bereits über ein so großes Vermögen verfügen, dass sie allein von den Kapitalerträgen leben können, benötigen keine BU.
Ja, definitiv. Berufsunfähigkeit entsteht heute seltener durch Unfälle, sondern überwiegend durch psychische Erkrankungen (wie Burnout oder Depressionen), Krebs oder Probleme mit dem Bewegungsapparat. Diese Risiken treffen Schreibtischarbeiter genauso wie körperlich Tätige. Beamte benötigen zudem eine spezielle Dienstunfähigkeitsklausel (DU), um optimal geschützt zu sein.
Nach dem Ende der Lohnfortzahlung und des Krankengeldes bietet der Staat lediglich die Erwerbsminderungsrente an, die jedoch nur gezahlt wird, wenn man nahezu keinerlei Tätigkeit am allgemeinen Arbeitsmarkt mehr nachgehen kann. Da hierbei nicht der zuletzt ausgeübte Beruf, sondern die theoretische Restarbeitskraft in irgendeinem Job geprüft wird, gehen viele Betroffene komplett leer aus oder erhalten lediglich eine Basisversorgung von etwa 30 bis 40 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens.
Wer die strengen Kriterien für diese Rente nicht erfüllt, ist dann oft auf Bürgergeld angewiesen, was bei einem Regelsatz von 563 Euro im Jahr 2024 den sozialen Abstieg bedeutet; nur eine private Berufsunfähigkeitsversicherung schützt gezielt den Status des aktuell ausgeübten Berufs und sichert den gewohnten Lebensstandard dauerhaft ab.
Ja, unbedingt. Eine Unfallversicherung zahlt nur, wenn eine dauerhafte Invalidität durch einen Unfall entsteht. Das ist jedoch nur bei ca. 10 % aller Berufsunfähigkeitsfälle die Ursache. Die restlichen 90 % werden durch Krankheiten (Psyche, Krebs, Rücken etc.) ausgelöst, bei denen die Unfallversicherung keinen Cent zahlt. Nur die BU deckt beide Szenarien zuverlässig ab.
Je früher du einsteigst, desto besser. Das hat vor allem zwei Gründe: Zum einen sicherst du dir im jungen Alter niedriger Beiträge, die für die gesamte Laufzeit gelten. Zum anderen sind junge Menschen meist gesünder und haben weniger Vorerkrankungen. So wirst du leichter angenommen – ohne Ausschlüsse oder Risikozuschläge.
Die Kosten hängen stark vom Beruf, dem Eintrittsalter und der gewünschten Rentenhöhe ab. Während akademische Berufe und Bürojobs in den letzten Jahren oft günstiger eingestuft wurden, sind körperliche Berufe teurer. Wichtig ist: Eine BU muss individuell kalkuliert werden – oft gibt es durch kluge Tarifwahl Sparpotenzial.
Ja, ein Abschluss ist oft bis zum 55. oder sogar 60. Lebensjahr möglich, sofern man gesund ist. Die Beiträge sind dann zwar deutlich höher als bei einem 20-Jährigen, aber der Schutz vor dem sozialen Abstieg bleibt bis zum Renteneintritt essenziell.
Ja, BU-Beiträge können als Vorsorgeaufwendungen in der Steuererklärung angegeben werden. Bei einer selbstständigen BU (SBU) ist der Effekt jedoch oft begrenzt, da die Höchstbeträge meist schon durch die Krankenversicherung ausgeschöpft sind. In Kombination mit einer Basis-Rente (Rürup) ist die steuerliche Absetzbarkeit hingegen deutlich höher.
>> ausführliche Details dazu in unserem Ratgeber zur Berufsunfähigkeitsversicherung und Steuer
Bei einer reinen Risiko-BU sind die Beiträge "verbraucht", ähnlich wie bei der Kfz- oder Haftpflichtversicherung – du zahlst für die Sicherheit. Es gibt jedoch Tarife mit Beitragsverrechnung (Sofortrabatt) oder solche, bei denen Überschüsse in Fonds angelegt werden, sodass am Ende der Laufzeit ein Kapitalbetrag ausgezahlt wird.
Ja. Gute Verträge enthalten sogenannte Nachversicherungsgarantien. Damit kannst du deine BU-Rente bei bestimmten Ereignissen (Heirat, Geburt eines Kindes, Gehaltssprung, Immobilienkauf) ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen. Das ist besonders für Berufseinsteiger extrem wichtig.
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