Hausratversicherung im Vergleich
- Schützt dein Eigentum in den eigenen vier Wänden
- Bewahrt dich vor hohen Kosten im Schadensfall
- Bereits ab wenigen Euro im Monat
Update: aktualisiert 20.03.2025
Individuelle Beratung
Ehrliche Empfehlungen
Kostenlos & ohne Verkaufsdruck

Umfassender Schutz: Sichert dein gesamtes bewegliches Eigentum gegen Schäden.
Neuwert: Im Versicherungsfall wird der Neuwert deines Hausrats ersetzt.
Freiwillig, aber sinnvoll: Die Neuanschaffung deines gesamten Besitzes ist aus eigener Tasche kaum bezahlbar.
Günstige Prämien: Ein Basisschutz ist bereits ab 30-50€ jährlich möglich.
Die Hausratversicherung schützt deinen gesamten beweglichen Besitz, also alles, was nicht fest mit dem Gebäude verbunden ist. Einfach gesagt: Wenn du dein Zuhause umdrehen würdest, ist alles versichert, was herausfallen würde. Das ist auf Versicherungsdeutsch dein Hausrat.
Konkret schützt dich die Hausratversicherung gegen Schäden deines Besitzes durch verschiedene Gefahren und übernimmt die Kosten der Wiederbeschaffung, falls etwas passiert.
Jeder Schaden wird zum Neuwert ersetzt – ganz unabhängig davon wie alt dein Hausrat tatsächlich ist. Hast du z.B. einen 10 Jahre alten Fernseher, der durch einen Blitzeinschlag zerstört wurde, zahlt dir die Versicherung einen Betrag, den ein neuer, vergleichbarer Fernseher kostet.
Jedoch zahlt die Versicherung nur bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Deshalb ist es wichtig, eine realistische Summe zu wählen, die deinen kompletten Hausrat abdeckt. Sonst kommt es im Schadensfall zu Leistungskürzungen.
Auch bei Wertgegenständen, wie Schmuck, Bargeld oder Kunstgegenständen gelten Grenzen. Sie sind auf 20-25% der Versicherungssumme beschränkt. Hast du also einen besonderes wertvollen Besitz lohnt es sich eine Versicherung mit einer entsprechend hohen Deckungssumme oder eine Zusatzpolice abzuschließen.
Kurz gesagt: ja. Zwar ist eine Hausratversicherung keine Pflichtversicherung doch ihr Nutzen hängt von deiner persönlichen Situation ab. Entscheidend sind der Wert deines Hausrats und deine finanzielle Risikotragfähigkeit.
Wenn du nur wenig Besitz, aber ausreichend hast, um dein Hab und Gut im Ernstfall zu ersetzen, mag eine Hausratsversicherung unnötig sein.
Für die meisten Haushalte würde aber der Verlust ihrer Habseligkeiten ein großes Loch in die Finanzen reißen. Insbesondere wenn du viel Geld in deine Einrichtung gesteckt hast oder viele Wertgegenstände besitzt, solltest du nicht auf eine Hausratsversicherung verzichten.
Bedenke zudem, dass ein Schaden deutlich schneller passiert als man vielleicht denkt. Denn ein Brand oder ein Diebstahl kann jeden treffen – und das auch noch unvorbereitet. Die entstandenen Kosten sind oft enorm.
Versichert ist dein ganzer loser Besitz, der deinem Haushalt als Einrichtung, zum Gebrauch oder Verbrauch dient. Welche Gegenstände genau abgesichert sind, steht immer in den Vertragsbedingungen. Allgemein zählt folgendes als Hausrat:
Ob etwas versichert ist, hängt vom Versicherungsort, also dem versicherten Bereich, ab. Das ist nicht nur der tatsächliche Wohnraum, sonder meist auch Nebenräume, die zum Haushalt gehören, wie z.B. Keller, Dachböden oder Garagen.
Auch Hausrat, der sich vorrübergehend außerhalb des Haushalts befindet, ist oft durch eine Außenversicherung abgedeckt. Das gilt z.B. bei Reisen und meist für max. 3 Monate.
Nicht zum Hausrat zählt alles, was zum Gebäude selbst gehört, also beispielsweise Decke und Wände. Dafür wäre eine Wohngebäudeversicherung zuständig.

unabhängige Experten-Beratung
kostenlos & unverbindlich
mit vielen Spezial-Tipps
Die Hausratversicherung kommt für Schäden auf, die durch klar definierte Gefahren verursacht wurden. Folgende Schadensarten sind typischerweise versichert:
Feuer: Versichert sind Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion oder Implosion. Auch Folgeschäden durch Rauch, Ruß oder Löschwasser sind abgedeckt. Beispiel: Ein technischer Defekt löst einen Wohnungsbrand aus. Die Versicherung ersetzt sowohl verbrannte Möbel als auch die durch Rauch und das Löschen entstandenen Schäden.
Leitungswasser: Deckt Schäden durch austretendes Leitungswasser ab, z.B. infolge eines Rohrbruchs. Auch Frostschäden an wasserführenden Installationen sind meist enthalten. Aber: Nicht jeder Wasserschaden ist versichert – etwa eindringendes Grundwasser oder Regen (ohne Sturm) fällt nicht unter den Versicherungsschutz.
Einbruchdiebstahl & Raub: Versichert ist Diebstahl nach einem Einbruch (inkl. Aufbruch von Türen & Fenstern) sowie Raub (Diebstahl unter Androhung oder Anwendung von Gewalt). Auch Vandalismus in der Wohnung durch Einbrecher ist abgedeckt, z.B. wenn der Täter Möbel mutwillig zerstört. Achtung: Einfacher Diebstahl ohne Einbruch ist nicht versichert, besonders wenn dies aus Fahrlässigkeit passiert, z.B. weil du das Fenster offen gelassen hast.
Sturm & Hagel: Abgedeckt sind Sturmschäden ab Windstärke 8 sowie Hagelschäden. Beispiel: Ein Sturm deck das Dach ab oder Hagelkörner zerschlagen Fensterscheiben. Überschwemmungen durch Starkregen hingegen gehören nicht zur Grunddeckung.
Weitere Naturgefahren (Elementarschäden): Schäden durch Naturkatastrophen wie Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen oder Vulkanausbruch sind nur versichert, wenn der Elementarschutz ausdrücklich mitversichert ist.
Folgekosten: Neben direkten Schäden übernimmt die Versicherung auch meist die Folgekosten, die mit dem Schaden einhergehen. Das sind z.B. Aufräum- und Entsorgungskosten durch zerstörte Gegenstände, notwendige Hotelkosten, Schlossänderungskosten oder Reparatukosten für beschädigte Fenster und Türen.
Eine Hausratversicherung kannst du bereits ab wenigen Euro im Monat bekommen. Für eine gute Basisversicherung zahlst du etwa 30-50€ pro Jahr.
Die tatsächliche Höhe deines Beitrags hängt aber von verschiedenen Faktoren ab:
Quadratmeterzahl: Je größer der versicherte Bereich, desto teurer wird die Versicherung. Denn: Versicherungen gehen davon aus, dass du dann auch mehr Hausrat besitzt.
Wohnort: Großstädte sind aufgrund einer erhöhten Einbruchgefahr teurer als ländliche Räume. Auch risikoreiche Gegenden heben den Preis, z.B. Hochwassergebiete.
Versicherungssumme: Das entspricht der Neuanschaffungssumme deines gesamten Hausrats. Als Richtwert gilt dabei 650€/m² Wohnfläche. Bei sehr wertvollem Besitz lohnt sich auch eine höhere Absicherung.
Höhe der Selbstbeteiligung: Du kannst dich freiwillig mit 150-300€ pro Schadensfall selbst beteiligen. Dann sinkt auch dein Beitrag.
Zusatzleistungen: Wenn du Zusatzleistungen, wie z.B. eine Absicherung gegen Elementarschäden oder Fahrraddiebstahl, abschließt, musst du mit höheren Beiträgen rechnen.
Bevor du eine Hausratversicherung abschließt, gilt es, einige Vertragsdetails zu prüfen. Dadurch stellst du sicher, dass der Schutz zu deinem Haushalt passt und es im Schadensfall keine bösen Überraschungen gibt. Ein Versicherungsvergleich zahlt sich dabei aus. Auf diese Punkte solltest du besonders achten:
Ausreichende Versicherungssumme: Ermittle den Wert deines gesamten Hausrats möglichst realistisch. Die Versicherungssumme sollte hoch genug sein, um im Ernstfall alles ersetzen zu können. Als Richtwert gilt 650 € pro m² Wohnfläche.
Unterversicherungsverzicht: Ist die Versicherungssume niedriger als der tatsächliche Wert deines Hausrats, besteht Unterversicherung. Im Schadensfall zahlt der Versicherer nur anteilig. Schließt deine Versicherung aber die Prüfung auf Unterversicherung aus, zahlt sie bis zur vereinbarten Summe.
Grobe Fahrlässigkeit mitversichern: Achte darauf, dass der Tarif Schäden durch grob fahrlässiges Verhalten mit abdeckt. Beispiel: Du lässt eine Kerze unbeaufsichtigt brennen und es kommt zum Brand. In solchen Fällen kann der Versicherer ohne entsprechende Klausel die Zahlung verweigern. Neuere Tarife schließen grobe Fahrlässigkeit oft bis zur vollen Versicherungssumme ein.
Wertsachenbegrenzungen: Die Erstattung bei Wertsachen ist auf 20-25% der Versicherungssumme begrenzt. Hast du einen besonders wertvollen Besitz, lohnt sich eine höhere Deckung gegen Aufpreis oder eine Spezialversicherung. Ansonsten läufst du Gefahr, im Schadenfall trotz Versicherung auf einem Teil des Verlustes sitzen zu bleiben.
Selbstbeteiligung: Überlege, ob du eine Selbstbeteiligung tragen möchtest. Ein Selbstbehalt – häufig 150-300€ pro Schadenfall – senkt den Jahresbeitrag deutlich. Kleinere Schäden kannst du häufig noch verkraften, und du würdest sie oft aus praktischen Gründen ohnehin nicht melden. Alles darüber hinaus ist weiterhin abgesichert. Achte aber darauf, dass du im Ernstfall die Selbstbeteiligung auch aufbringen kannst.
Optionale Zusatzbausteine: Viele Versicherer bieten optionale Erweiterungen an, wie z.B. eine Fahrradklausel, eine Glasversicherung, eine Elementarschadenversicherung oder Schutz vor Cyberkriminalität an. Prüfe solche Extras kritisch, denn nicht alles ist für jeden Haushalt sinnvoll. Wähle nur Bausteine, die für deine Situation geeignet sind.
Die Hausratversicherung gehört für die meisten Menschen zu den sinnvollsten Versicherungen überhaupt. Sie bewahrt dich vor den finanziellen Folgen von Katastrophen im eigenen Zuhause und das zu vergleichsweise niedrigen Jahresbeiträgen. Im Ernstfall übernimmt sie zum Neupreis, was du über Jahre angeschafft hast, und verschafft dir damit schnelle finanzielle Entlastung und die Möglichkeit, dein Zuhause wieder auszustatten.
Kurzum: Für einen kleinen Betrag bietet die Hausratversicherung einen großen Nutzen. Insbesondere wenn du nicht riskieren willst, deinen gesamten Besitz auf einen Schlag zu verlieren, lohnt sich dieser Schutz. Wichtig ist nur, einen Vertrag mit passenden Konditionen abzuschließen – dann kannst du beruhigt schlafen, weil dein Hab und Gut abgesichert ist. Wir beraten dich dabei gerne!

unabhängige Experten-Beratung
kostenlos & unverbindlich
mit vielen Spezial-Tipps
Nein, du musst keine Hausratversicherung abschließen. Es gibt in Deutschland keine Pflicht dazu. Sie aber empfehlenswert, um dich im Schadensfall finanziell zu unterstützen. Sonst musst du deinen Hausrat aus eigener Tasche ersetzen – das kann ganz schön teuer werden.
Nur innerhalb der Wohnung oder in verschlossenen Nebenräumen, wie z.B. Garage oder Keller. Für draußen brauchst du eine spezielle Fahrradklausel.
Ja, viele Versicherungen bieten zeitlich begrenzten Schutz (max. 3 Monate) für Hausrat außerhalb der Wohnung. So bist du auch im Urlaub vor beispielsweise Diebstahl geschützt.
Grundsätzlich zahlt sie nicht bei Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz entstanden sind. Grobe Fahrlässigkeit kann jedoch oft mitversichert werden.
Die Hausratversicherung schützt dein gesamtes bewegliches Eigentum innerhalb deiner Wohnung. Die Wohngebäudeversicherung hingegen sichert das Gebäude selbst ab, also feste Bestandteile wie Mauern, Dach, Fenster oder eingebaute Heizungen. Wenn also ein Sturm dein Dach beschädigt, zahlt die Wohngebäudeversicherung. Brennt dagegen deine Wohnungseinrichtung nieder, springt die Hausratversicherung ein.
unabhängige Experten-Beratung
kostenlos & unverbindlich
mit vielen Spezial-Tipps