Die HDI BU - Gesundheitsfragen
- Gesundheitsfragen - Pro & Contra
- Bewertung risikoreicher Hobbys
- Wie läuft die Risikovoranfrage ab
Update: aktualisiert 12.08.2026
Die Gesundheitsfragen und die Risikovoranfrage sind wesentliche Elemente jeder Berufsunfähigkeitsversicherung, da sie bestimmen, ob und zu welchen Konditionen du Versicherungsschutz erhalten kannst.
Bei der HDI BU sind die Gesundheitsfragen zwar umfangreich, aber klar strukturiert und ohne vage Formulierungen.Und es gibt viele Sonderaktionen mit vereinfachten Gesundheitsfragen beim HDI!
In diesem Artikel erfährst du, welche Gesundheitsfragen dich bei der HDI erwarten, wie riskante Freizeitaktivitäten bewertet werden und weshalb eine anonyme Risikovoranfrage entscheidend sein kann, um den optimalen Versicherungsschutz zu erhalten.
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Schauen wir uns doch einmal die Gesundheitsfragen der HDI BU etwas genauer an:
Die HDI fragt im aktuellen Antragsformular nicht pauschal alle Erkrankungen unbegrenzt ab, sondern arbeitet mit gestaffelten Abfragezeiträumen. Besonders wichtig: Stationäre Operationen und stationäre Behandlungen werden für die letzten 10 Jahre abgefragt. Ebenfalls über 10 Jahre fragt die HDI nach bösartigen Tumorerkrankungen, zum Beispiel Blut-, Brust-, Darm- oder Hodenkrebs.
Für viele ambulante Untersuchungen, Beratungen und Behandlungen gilt ein Zeitraum von 5 Jahren. Dazu zählen unter anderem Erkrankungen des Herzens und der Kreislauforgane, der Verdauungsorgane, des Gehirns und Nervensystems, des Blutes, des Stütz- und Bewegungsapparats sowie der Ohren. Auch gutartige Tumorerkrankungen wie Adenome oder Zysten werden innerhalb dieses Zeitraums abgefragt.
Weitere Gesundheitsbereiche fragt die HDI für die letzten 3 Jahre ab. Dazu gehören unter anderem Atemwegserkrankungen, Erkrankungen der Nieren und Harnwege, Stoffwechselerkrankungen, Infektionskrankheiten, Hauterkrankungen, Augenbeschwerden sowie Allergien. Bei Kurz- oder Weitsichtigkeit von mehr als 6 Dioptrien müssen zusätzlich die Dioptrienwerte angegeben werden. Ebenfalls für die letzten 3 Jahre wird abgefragt, ob apothekenpflichtige Medikamente für insgesamt mindestens 14 Tage pro Jahr verordnet oder verabreicht wurden.
Der Abfragezeitraum von 5 Jahren gilt auch bei psychischen Erkrankungen, wie z. B. Schlafstörungen, Depressionen, oder Burn-Out.
Da psychische Erkrankungen heute sehr häufig vorkommen, hat HDI für diesen Bereich feste Kriterien entwickelt. Hier ein kurzer Einblick:
Milde und einmalige Episoden (z. B. einmalige depressive Episode mit maximal ein paar Wochen Krankschreibung, nachweislich seit >3 Jahren beschwerdefrei):
Oft sind normale Annahmen möglich oder es wird ein geringer Zuschlag verlangt.
Ausschlaggebend ist die Beendigung der Behandlung, aktuelle Beschwerdefreiheit und das Gesamtausmaß (Dauer, Anzahl der Episoden).
Wiederholte Depressionen / Angsterkrankungen (z. B. mehrere längere Phasen oder Klinikaufenthalte):
Hier kann HDI risikoadjustiert handeln, etwa durch einen Beitragszuschlag oder eine Ablehnung, wenn das Risiko hoch eingeschätzt wird.
Eine mindestens 2–5-jährige Beschwerdefreiheit, begleitet von ärztlichen Entlassungsberichten, kann deine Chancen auf eine Annahme verbessern.
Schwere psychische Diagnosen (z. B. Schizophrenie, bipolare Störung, anhaltende Persönlichkeitsstörung):
Meist erfolgt eine Ablehnung oder es wird eine längere Beobachtungszeit verlangt, um Stabilität zu belegen.
Die Frage nach stationären Aufenthalte und Operationen der letzten 10 Jahre unterscheidet sich jetzt nicht großartig von anderen Anbietern. Dafür möchte die HDI zusätzlich noch wissen, ob Operationen bzw. Behandlungen geplant sind oder Untersuchungsergebnisse ausstehen.
Erfreulich ist, dass sich die "offene Frage" der HDI nur auf die letzten 3 Monate bezieht. Gemeint sind damit Beschwerden, weswegen du keinen Arzt, Heilpraktiker, etc. aufgesucht hast.

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Für die Beantwortung der meisten allgemeinen Gesundheitsfragen musst du bei einem Arzt oder anderem medizinischen Behandler gewesen sein.
Der Abfragezeitraum beträgt in den vielen Fällen 3 Jahre. Banale Erkältungsgeschichten müssen nicht angegeben werden.
Bei stationären Aufenthalten sind die letzten 10 Jahre relevant.
Die HDI verzichtet im Antrag selbst (anders als manch anderer Versicherer) auf eine explizite Frage zu abgelehnten Voranträgen oder Erschwernissen bei anderen Gesellschaften.
Was bedeutet das?
Viele Versicherer fragen im Antrag, ob du in den letzten 5 Jahren einen BU-Antrag gestellt hast, der abgelehnt oder nur mit Erschwernissen angenommen wurde.
Diese Information wird oft negativ gewertet und kann dazu führen, dass Gesundheitsangaben auf den Tisch kommen, die im Rahmen der Gesundheitsfragen vielleicht gar nicht abgefragt worden sind. Die HDI verzichtet auf diese Frage.
Vor 6 Jahren wurdest du wegen einer schwierigen privaten oder beruflichen Situation für ein paar Wochen krankgeschrieben. Der Arzt stellte mangels anderweitiger Symptome eine "F-Diagnose" (z.B. leichte depressive Episode) – danach warst du wieder gesund. In einem BU–Antrag einer anderen Gesellschaft musstest du das angeben (wegen der 10-Jahres-Abfrage), und der Antrag wurde abgelehnt.
Weil bei der HDI nur 5 Jahre nach psychischen Erkrankungen gefragt wird, musst du diese Erkrankung nicht angeben.
Würde die HDI allerdings nach abgelehnten Voranträgen fragen, würde auch dieses Thema wieder eine Rolle spielen,weil der Versicherer die Information quasi "durch die Hintertür" bekommen und vermutlich auch verwerten würde.
Dieses Beispiel zeigt gut, wie wichtig es ist, beim Thema BU mit einem Profi zusammenzuarbeiten, der auch die Annahmerichtlinien der vielen Gesellschaften bestens kennt - so lassen sich gewisse "Fehler" bei der Antragstellung vermeiden!
Auch die HDI möchte mir dieser Abfrage in Erfahrung bringen, ob du gefährliche Hobbys ausübst, welche die Gefahr einer möglichen Berufsunfähigkeit erhöhen.
Häufig geht es um Sportarten wie:
Tauchen (Tiefe, Art des Tauchens)
Klettern / Bergsteigen
Motorsport (Motocross, Kartfahren, Speedway etc.)
Flugsport (Gleitschirm, Fallschirmspringen, Base-Jumping usw.)
Eine einfache „Ja/Nein“-Antwort reicht in der Regel nicht aus, um so ein Risiko vollständig einzuschätzen.
Wann wird es kritisch?
Bei extrem riskanten Sportarten (z. B. Base-Jumping, Freediving) kann es zu Ablehnung oder Zuschlägen kommen. Die HDI bewertet Hobbys individuell und kann Ausschlüsse oder Zuschläge festlegen.
Was ist unproblematisch?
Normale Freizeitaktivitäten sind meist unbedenklich. Gelegentliches Skifahren im Urlaub muss nicht angegeben werden. Regelmäßige Sportarten sollten jedoch gemeldet werden. Eine präzise Beschreibung hilft bei der Risikoeinschätzung.
Hier einige Freizeit/Amateur Sportarten, die bei der HDI ohne Einschränkung angenommen werden:
| Aikido | Fußball | Reiten (Dressur Turniere bis Klasse L ) |
| Basketball | Hockey | Schießsport |
| Bergwandern | Jiu-Jitsu | Ski Alpin |
| Bogenschießen | Judo (ohne Wettkämpfe) | Tanzen |
| Bouldern | Kanufahren | Volleyball |
| Catchen (ohne Wettkämpfe) | Langlauf | Wakeboarding |
| Golf | Mountenbiking | Westernreiten |
Mit Einschränkungen musst du rechnen, bei z. B. American Football, Karate (mit Wettkämpfen) oder Boxen. Eine individuelle Prüfung erfolgt z. B. bei Downhill oder Kajak fahren.
(Geprüft mit Angebotsrechner/Quick-Check HDI 07/2024)
Die gibt es. Und nicht nur eine. Der HDI bietet einige Aktionen mit vereinfachten Gesundheitsfragen.
Die Gesundheitsfragen sind bis auf die Aktion für junge Leute immer gleich aufgebaut. Du musst nur drei Fragen beantworten, die im Groben folgende Punkte abfragen:
Durchgehende Arbeitsunfähigkeit länger als zwei Wochen in den letzten zwei Jahren.
Schwere Erkrankungen (z.B. Hirntumore, Krebs, Diabetes usw.), Grad der Behinderung (GdB), Grad der Schädigungsfolgen (GdS), Minderung der Erwerbsfähigkeit oder Antrag auf BU, bzw. EU in den letzten zwei Jahren.
Besuch beim Kardiologen, Psychiater, Psychologe oder Psychotherapeuten, Orthopäden in den vergangenen drei Jahren, mehr als 12 Behandlungen aufgrund einer Erkrankung des Bewegungsapparates in den letzten drei Jahren.
Für junge Leute bis 30 Jahre bietet die HDI eine vereinfachte Gesundheitsprüfung mit verkürzten Fragen. Absicherbar sind bis zu 2.000 € monatliche BU-Rente.
Abgefragt werden unter anderem längere gesundheitliche Einschränkungen der schulischen, studentischen oder beruflichen Tätigkeit, bestimmte schwere Erkrankungen der letzten 10 Jahre, Behandlungen bei Kardiologen, Psychiatern/Psychologen/Psychotherapeuten oder Orthopäden sowie bestimmte Medikamentenverordnungen.
Ein Vorteil gegenüber vielen anderen HDI-Aktionen: Karrieregarantie und UpgradeJoker bleiben erhalten. Damit kann die BU-Absicherung später besser an steigendes Einkommen, Berufseinstieg oder Karriereentwicklung angepasst werden.
Für Schüler gilt diese vereinfachte Aktion nicht.
Diese Aktion ist grundsätzlich für jedermann bis 55 Jahre und bis zu einer monatlichen BU-Rente bis 55 Jahren möglich. Du musst unter 37 Jahre alt sein und eine Basisrente abschließen. Gefährliche Hobbys werden nicht abgefragt. Reguläre Nachversicherungsoptionen sowie bis zu 10% Beitragsdynamik und 3% Leistungsdynamik sind möglich. Eine zusätzliche AU-Leistung ist nicht verfügbar, wegen der schlechteren Form aber auch leicht zu verschmerzen. Die Körpergröße und das Gewicht müssen leider angegeben werden.
Diese Aktion richtet sich an Personen mit Approbation und medizinischer Tätigkeit sowie an Studierende dieser Fachrichtungen, die ihr Physikum bestanden haben.
Studierende können eine maximale BU-Rente von 2.000 € absichern.
Eine Beitragsdynamik von 5% und eine Leistungsdynamik von 3% sind möglich, ebenso anlassabhängige Nachversicherungsgarantien bis zu 3.000 €.
Es ist keine Verbandsmitgliedschaft erforderlich, und Fragen nach gefährlichen Hobbys, Körpergröße und Gewicht entfallen.
Diese Aktion funktioniert für Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker (auf Anfrage vorbehaltlich Prüfung VWI auch Informatiker allgemein), technische Betriebswirte, Ingenieure mir einem kaufmännischen Aufbaustudium, Ingenieure mit Doppelstudium (Dipl.-Kfm, Dipl.-Volkswirt, Dipl.-Ökonom), Studenten dieser oder vergleichbarer Studienrichtungen und Familienangehörige (auch Schüler) der genannten Berufsgruppen.
Diese Aktion wurde um folgende Berufsgruppen (Studenten, Doktoranden und Absolventen) erweitert:
Biochemie, Biomedizin, Biotechnologie, Biowissenschaften, Chemieingenieurwissenschaften, Chemiewissenschaften, Chemische Ökologie, Humanmedizin, Industriebiologie, Mikrobiologie, Molekulare Medizin, Pharmazie, Umweltbiologie, Verfahrenstechnik (Schwerpunkt Biologie)
Voraussetzung ist eine Mitgliedschaft im Verband der Wirtschaftsingenieure (VWI) oder im Verband der Biotechnologische Studenteninitiative (btS).
Eine Beitragsdynamik von 5% und eine Leistungsdynamik von 3% sind möglich, ebenso anlassabhängige Nachversicherungsgarantien bis zu 3.000 €. Zusätzlich kannst du auch noch die AU-Klausel (gelber Schein-Regelung) abschließen.
Fragen nach gefährlichen Hobbys, Körpergröße und Gewicht entfallen.
Für Notare bietet der HDI ebenfalls eine vereinfachte Gesundheitsprüfung mit sehr guter technischer Ausgestaltung an.
Im Rahmen der finanziellen Angemessenheit können sofort bis zu 3.000 € BU-Rente vereinbart werden. Die maximale Beitragsdynamik beträgt fünf und die garantierte Rentensteigerung drei Prozent.
Eine Arbeitsunfähigkeitsklausel kann gegen Zusatzbeitrag ebenfalls integriert werden.
Das Eintrittsalter liegt bei 55 Jahren, und Nachversicherung bis 3.000 € ist möglich, wenn die anfängliche Absicherung nicht ausgereizt wurde.
Wie bei den anderen Aktionen gibt es keine Fragen zu gefährlichen Hobbys, Auslandsaufenthalten, BMI oder Rauchverhalten.
Das Ganze gilt auch für Familienangehörige (Lebenspartner und kindergeldberechtigte Kinder). Anwaltsnotare und Notarassessoren können diese Aktion ebenfalls nutzen.
Wie bei den anderen HDI-Aktionen kannst du hier direkt 2.000 € absichern, mit Nachversicherungsmöglichkeiten bis 3.000 €.
Das maximale Eintrittsalter liegt bei 55 Jahren. Es gibt keine Einschränkungen bei Beitrags- und Leistungsdynamik. Zudem kannst du die AU-Klausel zusätzlich vereinbaren.
Auch hier gilt: Familienangehörige (einschließlich Schüler) können mitversichert werden, sofern du Mitglied beim Deutschen Steuerberaterverband bist.
Fragen nach gefährlichen Hobbys, Körpergröße und Gewicht entfallen.
Auch hier gilt: Du kannst direkt 2.000 € absichern, mit Nachversicherungsmöglichkeiten bis 3.000 €.
Das maximale Eintrittsalter beträgt 55 Jahre. Es gibt keine Einschränkungen bei Beitrags- und Leistungsdynamik, und die AU-Klausel kann zusätzlich vereinbart werden.
Zudem können auch Familienangehörige, einschließlich Schüler, mitversichert werden.
Fragen nach gefährlichen Hobbys, Körpergröße und Gewicht entfallen.

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Jede Versicherung hat eigene Kriterien zur Risikoprüfung, was bedeutet, dass sie Gesundheitsfragen, Vorerkrankungen und Einträge im Hinweis- und Informationssystem (HIS) unterschiedlich bewertet. Deshalb kann es sein, dass ein Interessent mit Vorerkrankungen bei einem Versicherer abgelehnt und bei einem anderen angenommen wird.
Eine Risikovoranfrage hilft dir, schon vor der Antragstellung eine verbindliche Einschätzung zu deinem BU-Antrag zu erhalten, besonders bei Vorerkrankungen oder risikoreichen Hobbys.
Das ist wichtig, weil du sonst Äpfel mit Birnen vergleichst – es bringt dir ja herzlich wenig, wenn im Vergleichsportal die Pfefferminzia mit dem günstigsten Beitrag ganz oben steht und die dich dann aber aufgrund einer Erkrankung gar nicht versichern wollen - oder nur mit 50% Risikozuschlag.
Der Vorteil einer Risikovoranfrage: Du bleibst anonym, und eine mögliche Ablehnung müsste bei zukünftigen Anträgen nicht angegeben werden. So kannst du verschiedene Anbieter vergleichen und am Ende den optimalsten auswählen.
Für die anonyme Risikoprüfung ist jedoch deine aktive Mitarbeit gefordert. Eine Voranfrage kann nur erfolgreich sein, wenn alle relevanten Informationen zu Gesundheit, Vorerkrankungen und Risikofaktoren vollständig und innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens bereitgestellt werden.
Wir führen keine Voranfrage durch, wenn wir erwarten, dass sie keine positiven Ergebnisse liefern wird. Wir haben viel Erfahrung auf dem Gebiet der Risikoprüfung und können auch schon im Vorfeld häufig recht gut einschätzen, ob eine Antragstellung erfolgsversprechend ist oder nicht.
Wichtige Informationen sind dabei:
Sei besonders vorsichtig bei versicherungsspezifischen Fragebögen mit Ja/Nein-Antworten! Solche Fragebögen sind oft zu standardisiert und wenig individuell, was häufig zu ungenauen oder schlechten Ergebnissen führt.
Schreib deshalb alle relevanten Details so genau und lückenlos wie möglich auf, damit der Risikoprüfer keine offenen Fragen mehr hat und auf die Idee kommt einen solchen Fragebogen nachzufordern.
Anonyme Anfrage: Mit allen gesammelten Informationen stellen wir dann eine anonymisierte Risikovoranfrage (z.B. bei der HDI und bei zwei bis drei weiteren passenden Versicherern). Da die Risikobewertung je nach Gesellschaft variiert, erhöht dies deine Chancen auf ein passendes Angebot.
Ergebnisbesprechung: Nach Erhalt der Rückmeldungen besprechen wir gemeinsam deine BU Optionen und wählen das optimale Angebot aus.
Antragstellung: Passen die Annahmekonditionen, stellen wir zusammen den offiziellen BU Antrag. Dank der vorherigen Risikovoranfrage sind meist keine weiteren Rückfragen zu erwarten.
Bei einer gewünschten Absicherung von mehr als 3.000 € pro Monat ist in der Regel eine ärztliche Untersuchungerforderlich. Um mögliche Risiken zu minimieren, empfehlen wir oft, die Absicherung auf zwei Versicherer aufzuteilen. So kannst du unerwartete Befunde und ausführlichere Nachfragen vermeiden.
Die HDI legt, wie andere Qualitätsversicherer, großen Wert auf eine detaillierte und faire Gesundheitsprüfung. Dabei gelten klar definierte Zeiträume – in der Regel 3–5 Jahre für ambulante und bis zu 10 Jahre für stationäre Behandlungen.
Psychische Vorerkrankungen werden mit konkreten Fragen und festen Annahmerichtlinien bewertet, während riskante Hobbys individuell eingestuft werden.
Falls erforderlich, besteht die Möglichkeit einer anonymen Voranfrage.
Die HDI gilt als bewährte Option für vereinfachte Gesundheitsfragen in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Insbesondere profitieren Berufe wie Anwälte, Steuerberater, Mediziner, Fachkräfte aus der Biotechnologie, Wirtschaftsingenieure, Wirtschaftsinformatiker, Notare sowie zunehmend auch weitere Ingenieurberufe von einer reduzierten Anzahl an Gesundheitsfragen, die dennoch eine hohe rechtliche Sicherheit bieten.
Ein sorgfältiges Prüfverfahren sorgt für hohe Verlässlichkeit und stabile Tarife.
Falls du Vorerkrankungen hast oder unsicher bist, lohnt sich fast immer ein Gespräch mit einem erfahrenen BU-Berater.So kannst du herausfinden, ob die HDI die richtige Wahl für dich ist oder ob ein anderer Versicherer besser zu deiner Situation passt.
Exemplarisch möchten wir dir anhand folgendem Auszug einmal aufzeigen, wie der HDI einzelne Krankheiten bewertet:
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