Kfz-Versicherung im Vergleich
- Haftpflicht, Teil- & Vollkasko – einfach erklärt
- Leistung, Kosten & Tipps für den Vertragsabschluss
- Jetzt günstig absichern
Update: aktualisiert 18.03.2025
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Kfz-Haftpflicht: Ist gesetzlich vorgeschrieben und schützt dich bei Schäden, die du anderen zufügst
Vollkasko: Freiwilliger Zusatzschutz, der Schäden auch am eigenen Fahrzeug übernimmt
Teilkasko: optionaler Schutz gegen Diebstahl, Steinschlag, Marderbiss & Elementarschäden
Kosten: Sind abhängig vom Typ-, Regional- und Schadenfreiheitsklasse & Fahrerprofil
Die Kfz-Versicherung umfasst verschiedene Versicherungsarten, die dich finanziell absichern, wenn du mit deinem Auto einen Schaden verursachst oder dein Fahrzeug beschädigt wird. Sie besteht aus Kfz-Haftpflichtversicherung, Teil- und Vollkaskoversicherung.
Die Kfz-Haftpflicht deckt Schäden ab, die du anderen Verkehrsteilnehmern zufügst. Das betrifft Personenschäden(z.B. Behandlungskosten) und Sachschäden (z.B. Reparaturen). Schäden am eigenen Auto sind hier nicht abgedeckt. Die Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben und greift bis zu einer festgelegten Versicherungssumme.
Die freiwillige Teilkaskoversicherung springt zusätzlich bei Schäden an deinem eigenen Auto ein, auf die du keinen direkten Einfluss hast. Dazu zählen:
Diebstahl des Fahrzeugs
Steinschlag & Glasbruch
Unwetterschäden (z.B. Sturm, Hagel)
Brandschäden
Wildunfälle
Marderschäden an Kabeln
Auch eine Vollkaskoversicherung ist freiwillig. Sie bietet dir und deinem Auto den umfassendsten Schutz. Dabei umfasst sie alle Leistungen der Teilkasko und zusätzlich:
Selbstverschuldete Unfälle
Vandalismus
Fahrerflucht
Gerade bei Neuwagen, geleasten oder kreditfinanzierten Fahrzeugen lohnt sich der Vollkaskoschutz besonders.
Eine Kfz-Haftpflicht braucht jeder Fahrzeughalter, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Ob du zusätzlich noch eine Teil- oder Vollkasko brauchst, hängt vor allem vom Alter und Wert deines Autos ab.
Eine Teilkasko lohnt sich besonders bei Fahrzeugen mittleren Alters, deren Wert aber immer noch hoch genug ist. Wir empfehlen eine Teilkasko bei allen Autos, deren Wert noch bei über 4.000€ liegt.
Die Vollkasko lohnt sich vor allem für Neuwagen oder teure Fahrzeuge, da hier auch selbstverschuldete Schäden am eigenen Fahrzeug abgedeckt sind. Wichtig ist diese Autos zumindest in den ersten 5 Jahren über eine Vollkasko abzusichern.
Einzig bei älteren Fahrzeugen lohnt sich eine reine Kfz-Haftpflicht.
Eine Kfz-Haftpflichtversicherung leistet wenn du einen Unfall verursachst oder jemandem mit deinem Auto einen Schaden zufügst. Die Versicherung entschädigt dabei immer nur den Unfallgegner, nicht dich selbst.
Sie zahlt solange sich der Schaden innerhalb deiner Versicherungssumme befindet. Gesetzlich vorgeschrieben ist dabei eine Mindestversicherung von 7,5 Mio.€ für Personenschäden, 1,22 Mio.€ für Sachschäden und 50.000€ für reine Vermögensschäden.
Da diese Summen schnell ausgereizt sein können, beispielsweise bei einem Unfall mit mehreren Verletzten, solltest du einen Vertrag mit einer höheren Summe wählen. Am besten ist ein Pauschalbetrag von mindestens 100 Mio€.
Typische Schäden, für die deine Kfz-Haftpflicht aufkommt, sind beispielsweise:
Abschleppkosten
Reparaturen am Fahrzeug
Kosten für Mietwagen oder ein gleichwertiges Auto bei Totalschaden
Anwaltskosten
Schäden an Gebäuden oder anderen Gegnständen
Heilkosten oder Schmerzensgeld für Verletzte
Eine Teil- oder Vollkasko hingegen zahlen für Schäden an deinem eigenen Auto. Die Teilkasko leistet bei Schäden durch äußere Einflüsse. Dazu zählen:
Unwetter (wie Sturm, Blitz, Hagel, Überschwemmung)
Diebstahl, Raub & Unterschlagung
Brand & Explosion
Zusammenstöße mit (Wild-)Tieren
Tierbisse an Kabeln (z.B. Marder)
Kurzschluss
Glasbruch
Eine Vollkasko erweitert den Schutz der Teilkasko, indem sie auch bei selbstverschuldeten Unfällen, Vandalismus und Fahrerflucht greift.
Eine Kfz-Versicherung, unabhängig der Versicherungsart, leistet jedoch nicht bei Unfällen, die unter Drogen- und Alkoholeinfluss passiert sind oder wenn du keine gültige Fahrerlaubnis hast. Auch vorsätzliche Beschädigungen am Auto sowie wenn du Fahrerflucht begehst, werden grundsätzlich nicht erstattet.

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Da die Beiträge einer Kfz-Versicherung von vielen verschiedenen Faktoren abhängen, lässt sich nur schwer sagen, wieviel du tatsächlich zahlen wirst. Die Kosten hängen im Wesentlichen von deinem Auto (Typklasse), deinem Fahrerprofil, deinem Wohnort (Regionalklasse) und deiner Schadenfreiheitsklasse (unfallfreie Jahre) ab. Und natürlich für welche Versicherungsart du dich entscheidest.
Typklasse: Hier spielen Fahrzeugtyp und -alter eine Rolle. Daraus berechnen Versicherungen das Unfallrisiko deines Autos. Je niedriger dieser Wert ist, desto niedriger ist auch dein Beitrag.
Fahrerprofil: Dazu zählen dein Alter und deine Fahrleistung. Je jünger du bist und desto weniger Fahrerfahrung du hast, desto höher stuft die Versicherung dein Risiko – was sich in einem höheren Beitrag bemerkbar macht. Hinzu kommt auch der Fahrerkreis, also wieviele Personen das Auto nutzen.
Regionalklasse: Sie basiert auf der Anzahl der Schäden an deinem Wohnort, die im letzten Jahr gemeldet wurden. Je mehr Unfälle in deiner Region passieren, desto höher ist auch dein Unfallrisiko – und damit der Beitrag deiner Versicherung.
Schadenfreiheitsklasse: Deine Versicherung stuft dich nach Anzahl deiner unfallfreien Jahre ein. Mit jedem Jahr ohne Schaden wird dein Beitrag günstiger.
Neben diesen Faktoren spielen auch Zusatzbausteine, wie z.B. eine Selbstbeteiligung oder Werkstattbindung eine Rolle für deine Kosten. Sie können die Beiträge entweder senken oder anheben. Prüfe daher immer genau welche Zusätze dir wichtig sind und wie sie sich auswirken.
Als Fahranfänger zahlst du oft besonders hohe Beiträge, da du noch nicht so viel Fahrerfahrung hast und deshalb als risikoreich eingestuft wirst. Folgende Tipps helfen dir bei deiner Kfz-Versicherung zu sparen:
Auto als Zweitwagen deiner Eltern versichern
Kaufe kein typisches Fahranfänger-Auto mit hoher Typklasse
Nutze Telematik-Tarife bei vorsichtigem Fahrstil
Wenn du eine Kfz-Versicherung abschließen willst, gibt es zahlreiche Zusatzoptionen, aus denen du wählen kannst. So bekommst du einen Tarif, der zu deinen Bedürfnissen passt. Besonders folgende Punkte können relevant sein:
Eine Kfz-Versicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen – und zumindest die Kfz-Haftpflicht ist für alle Autofahrer Pflicht. Sie schützt dich vor hohen finanziellen Kosten im Schadensfalls und ist deshalb unverzichtbar. Mit einer Teil- oder Vollkasko kannst du deinen Schutz erweitern. So bist du gegen jegliche Schäden gewappnet.
Gerade weil es im Straßenverkehr schnell zu Unfällen kommen kann, solltest du gut abgesichert sein. Vergleiche dafür regelmäßig Tarife und Leistungen, um die beste Absicherung für dich zu finden. Wir unterstützen dich dabei gerne!

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Ja. In Europa gilt sie meist uneingeschränkt. Außerhalb ist sie oft nur zeitlich begrenzt.
Du kannst verschiedene Fahrzeugarten versichern. Neben Pkws sind auch Krafträder (Motorräder, Roller, Quads, Trikes), Camper (Wohnmobile, Wohnanhänger), Anhänger oder S-Pedelecs versicherbar.
Teilweise. Im Normalfall deckt die Kfz-Versicherung des Unfallverursachers die Kosten für einen Unfall. Ist dieser unbekannt, bleiben Geschädigte oft auf den Kosten sitzen. Lediglich eine Vollkasko deckt auch Schäden unbekannter Verursacher ab. Verursacht du einen Unfall und begehst danach Fahrerflucht, leistet deine Versicherung nicht.
Kündigen kannst du deinen Vertrag meist nur zur Hauptfälligkeit, das ist zum 01.01. eines Jahres. Heißt, du musst deinen Vertrag zum 31.12. kündigen – mit einmonatiger Kündigungsfrist (bis 30.11.). Dann kannst du deinen Versicherer wechseln. Aber auch im Falle einer Beitragserhöhung, eines Schadenfalls oder bei Fahrzeugwechsel hast du die Möglichkeit zu wechseln.
Verursachst du einen Unfall, steigt dein Beitrag im nächsten Versicherungsjahr, weil du in der Schadenfreiheitsklasse hoch gestuft wirst.
Ja, aber nur die Haftpflicht. Sie kann als Vorsorgeaufwendung abgesetzt werden. Die Kaskoversicherung kann nicht steuerlich geltend gemacht werden.
Auch für Elektroautos ist eine Kfz-Haftpflich zunächst vorgeschrieben. Daneben ist eine Vollkaskoversicherung besonders empfehlenswert, da E-Autos meist deutlich jünger und teurer sind als Verbrenner. Dementsprechend führen auch Schäden am Auto zu höheren Kosten, z.B. bei Beschädigung des Akkus oder der heimischen Ladeinfrastruktur.
Bei Hybridautos verhält es sich ähnlich. Bei älteren Modellen kann aber auch eine Teilkasko ausreichen.
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