Sterbegeldversicherung im Vergleich
- Übernimmt im Todesfall die Bestattungskosten
- Schützt deine Familie vor hohen Kosten
- Leistung, Kosten & Tipps für den Vertragsabschluss
Update: aktualisiert 21.03.2025
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Sterbegeldversicherung: Übernimmt im Todesfall die Kosten der eigenen Bestattung
Absicherung: Sinnvoll für Menschen ohne ausreichende Rücklagen
Beiträge: Zwischen 10 und 50 Euro monatlich – abhängig von Alter und Versicherungssumme
Alternativen: Eigene Rücklagen, Bestattungsvorsorgeverträge oder Risikolebensversicherung
Die Sterbegeldversicherung ist eine kapitalbildende Lebensversicherung. Sie zahlt nach deinem Tod eine festgelegte Summe an deine Hinterbliebenen oder einen vorher bestimmten Begünstigten.
Die Auszahlung ist speziell dafür gedacht, die Bestattungskosten wie Trauerfeier, Grabstein und Beerdigungskostenabzudecken – damit deine Hinterbliebenen nicht finanziell belastet werden.
Seit das staatliche Sterbegeld der Krankenkassen 2004 abgeschafft wurde, muss jeder selbst für seine Beerdigungaufkommen. Daher lohnt es sich rechtzeitig vorzusorgen – sonst sind deine Angehörigen in der Pflicht.
Die Hauptleistung einer Sterbegeldversicherung ist das Auszahlen der Todesfallsumme. Diese wird vertraglich vereinbart – ihre Höhe kannst du dabei frei wählen. Üblich sind Beträge von 5.000 bis 15.000€.
Das Sterbegeld ist dabei zweckgebunden und für Ausgaben rund um die Bestattung vorgesehen. Dazu gehören Kosten für das Bestattungsunternehmen (wie Transport, Versorgung des Verstorbenen) und Gebühren für Friedhof, Grabstelle, Sarg oder Urne. Auch die Trauerfeier inkl. Bewirtung fällt unter den angedachten Zweck.
Die tatsächlich anfallenden Kosten variieren stark – je nach Art der Bestattung und der Ausgestaltung der Trauerfeier. Im Durchschnitt fallen bereits bis zu 8.000€ für eine Bestattung an. Kosten, welche die Sterbegeldversicherung übernimmt.
Je nach Anbieter und Vertrag können weitere Zusatzleistungen gewählt werden. Dazu gehören z.B. eine Auszahlung derdoppelten Versicherungssumme bei einem Unfalltod oder eine Rücküberführung bei einem Todesfall im Ausland.

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Keine Anrechnung auf Sozialleistungen
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❌ Du zahlst mehr ein als ausgezahlt wird
❌ Hohe Verwaltungskosten
❌ Steigende Beiträge im Alter
❌ Wartezeit in den ersten 1-3 Jahren
❌ Verluste bei vorzeitiger Kündigung
Ob sich der Abschluss einer Sterbegeldversicherung für dich lohnt, hängt stark von deiner persönlichen finanziellen Situation, Alter und Vorsorgemöglichkeiten ab. Meist lohnt sich ein Abschluss erst in einem Alter von 40 bis 75 Jahren und wenn du eine Familie hast – um sicher zu stellen, dass im Todesfall genug Geld für eine Bestattung vorhanden ist.
Eine Sterbegeldversicherung lohnt sich besonders für:
Personen ohne ausreichende Rücklagen
Ältere und gesundheitlich Angeschlagene
Menschen mit konkreten Bestattungswünschen
Weniger bis gar nicht sinnvoll ist eine Sterbegeldversicherung für jüngere Menschen, die noch ausreichend Sparpotenzial haben. So ist es meist sinnvoller selbst Geld zurückzulegen, z.B. auf ein Tagesgeldkonto, als Jahrzehnte lang Beiträge zu zahlen. Außerdem sind andere Versicherungen, wie eine BU oder private Altersvorsorge, in jungen Jahren wichtiger.
Wer ohnehin bereits über ein ausreichendes Vermögen oder andere Lebensversicherungen, wie eine Risikolebensversicherung, verfügt, braucht ebenfalls keine zusätzliche Sterbegeldversicherung.
Die monatlichen Beiträge einer Sterbegeldversicherung hängen von mehreren Faktoren ab – daher lässt sich nur schwer eine pauschale Summe nennen. Die wichtigsten Einflussgrößen sind:
Eintrittsalter: Je älter du bei Vertragsabschluss bist, desto teurer werden die Beiträge
Höhe der Versicherungssumme: Je höher die Absicherung, desto teurer werden natürlich auch die Beiträge
Vertragsdauer: Du hast die Wahl zwischen lebenslanger oder kürzerer Vertragsdauer – je kürzer, desto günstiger
Zahlungsweise: Einige Versicherer bieten Rabatte bei jährlicher statt monatlicher Zahlung
Gesundheitszustand: Bei Tarifen mit Gesundheitsprüfung kann ein guter Gesundheitszustand zu niedrigeren Beiträgen führen
In der Praxis liegen die monatlichen Beiträge für Sterbegeldversicherungen typischerweise in einem moderaten Bereich. Durchschnittlich bewegen sie sich bei ca. 10-50€ pro Monat – je nach Alter und Versicherungssumme. So zahlt beispielsweise ein 54-jähriger Neukunde beim Münchener Verein für 5.000€ Sterbegeld einen monatlichen Beitrag von 21,35€.
Risikolebensversicherungen sind sehr preiswert für die finanzielle Sicherheit, die sie bieten. Wichtig ist ein Vergleich der Tarife, da die Preise von Versicherer zu Versicherer variieren. Wir empfehlen, verschiedene Angebote einzuholen – wir beraten dich natürlich gerne!
Hast du dich für eine Sterbegeldversicherung entschieden, lohnt sich ein sorgfältiger Tarifvergleich – damit du einen Vertrag findest, der deinen Bedürfnissen entspricht. Wichtige Kriterien, die du dabei beachten solltest, sind:

Neben der Sterbegeldversicherung gibt es weitere sinnvolle Alternativen, die je nach Lebenslage geeignet sind um für den Fall der Fälle vorzusorgen. Dazu zählen aus unserer Sicht:
Tagesgeldkonto: Wenn du Geld für deine Bestattung auf die Seite legen möchtest, empfiehlt sich ein Tagesgeldkonto zu eröffnen. Mit einem zusätzlichen Sperrvermerk sorgst du dafür, dass das Geld auch wirklich nur für den angedachten Zweck verwendet werden kann.
Bestattungsvorsorgevertrag: Du hast auch die Möglichkeit mit einem Bestattungsinstitut deiner Wahl einen Vorsorgevertrag zu vereinbaren. So kannst du frühzeitig alle Einzelheiten der Beerdigung festlegen. Die Bestattungskosten zahlst du dann an ein Treuhandkonto.
Eine Sterbegeldversicherung ist eine Möglichkeit, bereits zu Lebzeiten für die eigenen Bestattungskosten vorzusorgen– und so die Angehörigen vor hohen Kosten zu schützen. Sie ist daher besonders dann sinnvoll, wenn du keine eigenen Rücklagen bilden kannst.
Allerdings ist sie im Verhältnis teuer, insbesondere bei einem späten Abschluss oder langer Laufzeit. Prüfe also genau, ob sich der Abschluss einer Sterbegeldversicherung wirklich lohnt oder andere Absicherungen für deine persönliche Situation günstiger sein könnten.
Wir von my-finanzheld.de beraten dich gern und finden gemeinsam heraus, welcher Weg für dich der Richtige ist.

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Ja, sie kann bis zu 3 Jahre betragen. Stirbt der Versicherungsnehmer vor Ablauf der Frist, zahlt die Versicherung entweder einen Teil der gezahlten Beiträge an die Erben oder beteiligt sich anteilig an den Bestattungskosten. Ausnahme: Unfalltod – viele Versicherer verzichten oder verkürzen die Wartezeit.
Ja, allerdings erhältst du dann oft weniger zurück, als du eingezahlt hast.
Nein, sie ist einkommensteuerfrei und zählt meist nicht zur Erbmasse.
Die Beiträge bleiben meist stabil, wenn im Vertrag nichts anderes geregelt ist (wie z.B. eine Dynamik).
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